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Potanin: Einzigartige Sammlung olympischer Artefakte wird in Minsk präsentiert

Gesellschaft 14.06.2019 | 09:41

Moskau, 14. Juni (BelTA) - Die weltweitgrößte private Sammlung einzigartiger olympischer Artefakte des bekannten russischen Unternehmers, Wladimir Potanin, wird erstmals in Minsk während der 2. Europaspiele präsentiert. Am 13. Juni wurde diese Sammlung in Moskau im Innovationszentrum des Olympischen Komitees Russlands zur Schau gestellt.

„Minsk hat Glück: diese Kollektion wurde im Vorfeld der 2. Europaspiele gesammelt, restauriert, völlig zur Präsentation vorbereitet. Die Belarussen können als Erste die Sammlung genießen und ich freue mich darauf“, sagte Wladimir Potanin vor Journalisten.

Obwohl die Kollektion vom Unternehmer Wladimir Potanin finanziert wurde, präzisierte er, dass sie von engagierten Menschen gesammelt wurde und zurzeit einer gemeinnützigen Organisation gehört und von der Russischen internationalen olympischen Universität verwaltet wird. „Jede Medaille, jedes Artefakt bergen ein menschliches Schicksal, das Schicksal eines Siegers. Viele Ausstellungsgegenstücke sind vom künstlerischen Standpunkt aus interessant: zum Beispiel Diplome, die an die ersten Olympiasiegerinnen und Sieger verliehen wurden. Andere Exponate haben einen historischen Wert. Die Sportfans können sich an die beeindruckenden Augenblicke erinnern, die schon Geschichte wurden. Den anderen gibt die Sammlung eine gute Chance, sich für Sport Interesse zu zeigen“.

Der Rektor der Russischen internationalen olympischen Universität, Lew Beloussow, hob insbesondere hervor, dass alle Ausstellungsgegenstände echt sind. Das wurde von besonderen Experten bestätigt. Ihm zufolge muss sich die größte Anzahl von Menschen die Exposition ansehen. In Minsk wird das Projekt erstmals zur Schau gestellt. Man verhandelt zurzeit darüber, die Sammlung bei den 32. Olympischen Sommerspielen in Tokio 2020 und bei den 24. Olympischen Winterspielen in Beijing 2022 zu präsentieren.

Die Sammlung beinhaltet etwa 400 Exponate aller Olympiaden von den ersten Olympischen Spielen der Gegenwart 1896. Darunter gibt es über 200 goldene, silberne, bronzene und Gedenkmedaillen, Fackeln, Diplome der Preisträgerinnen und Preisträger der Spiele, Ehrenzeichen, Cups, Statuetten und vieles Andere. Auktionspreis für einige Exponate erreicht $250 Tsd.

In der belarussischen Hauptstadt wird ein Teil der Kollektion am 21. Juni/14. Juli in der Stadtverwaltung von Minsk präsentiert. Die Veranstalter stellen etwa 70 Gegenstände zur Schau. Diese Sammlung wird die wichtigsten Exponate vom historischen Standpunkt aus beinhalten. Sie gehen auf die ersten Spiele 1896 in Athen, die 15. Olympischen Spiele in Helsinki 1952, an denen erstmals die Mannschaft der UdSSR teilnahm sowie auf die Olympiade 1980 in Moskau und Olympischen Winterspiele 2014 in Sotschi zurück. Die Organisatoren sind überzeugt, dass sowohl Minsker, als auch die Gäste der 2. Europaspiele für diese Exponate Interesse bekunden. Die Zuversicht wurde mittelbar auf der Moskauer Präsentation der Kollektion bestätigt: hier wurden etwa 10 Gegenstände zur Schau gestellt. Die Ausstellung wurde aber von vielen russischen Sportlerinnen und Sportlern besucht. Der Präsentation wohnten unter anderem Olympiasieger im Kunstturnen Swetlana Chorkina und Alexej Nemow, fünffache Olympiasiegerin im Synchronschwimmen Anastassija Dawydowa, Mitglied des Internationalen Olympischen Komitees, Präsident des russischen Tennisverbandes, Schamil Tarpischtschew, erster Vizesprecher der russischen Staatsduma, Ehrenpräsident des russischen Olympischen Komitees, Alexander Shukow, Helfer des russischen Präsidenten, Igor Lewitin und andere bei.

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