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26 Januar 2026, 10:31

Präzisionslandwirtschaft: Wissenschaftler erzählte, wie viele belarussische Betriebe die Technologie in den kommenden Jahren einführen werden  

Archivfoto
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MINSK, 26. Januar (BelTA) – Sergej Krawzow, Generaldirektor des „Wissenschaftlich-Praktischen Zentrums der Nationalen Akademie der Wissenschaften von Belarus für Ackerbau“, erzählte im BELTA-Projekt „Das Land spricht“, wie viele belarussische Betriebe in den kommenden Jahren die Technologie der Präzisionslandwirtschaft einführen werden.

Kürzlich unterzeichnete der Ministerrat eine Verordnung, die auf die schrittweise Umstellung der Landwirtschaft auf ein neues technologisches Niveau abzielt und die Arbeit einer digitalen Plattform für Präzisionslandwirtschaft einschloss. „Die Plattform für Präzisionslandwirtschaft wurde entwickelt und wir haben sie im Jahr 2025 im Landwirtschaftsbetrieb ‚Schipjany-ASK‘ getestet. Dort wurden Elemente der Präzisionslandwirtschaft auf der belarussischen Entwicklungsplattform für die Digitalisierung der Präzisionslandwirtschaft erprobt. Der Erfolg wurde erreicht. Wir teilten Felder und Anbauflächen, wobei die Hälfte mit vollständiger Anwendung der Präzisionslandwirtschaft und nach herkömmlicher Technologie ausgesät wurde. Der Ertrag war gleich. Es gab Einsparungen bei Aussaat, Bearbeitung, Pflege, Kraftstoff, Düngemitteln, Saatgut und Pflanzenschutzmitteln, die 40% der Produktionswirtschaft landwirtschaftlicher Erzeugnisse ausmachen“, bemerkte Sergej Krawzow. 

Dies sei die dritte Entwicklungsstufe, betonte er. „Die erste – man erfand Zugkraft, dann Eisen, dann den Traktor, dann die Chemisierung der Landwirtschaft. Die Zukunft mit dem Ziel, Kosten, Arbeitszeit und Ressourcen zu reduzieren – das ist die Präzisionslandwirtschaft. Die Plattform existiert und muss mit Elementen und Reglements gefüllt werden. Wir wollen erreichen, dass der Agronom mithilfe künstlicher Intelligenz, unserer Programme und Projekte bereits an seinem Arbeitsplatz Hinweise von der KI erhält“, so Sergej Krawzow.
Was die flächendeckende Digitalisierung betrifft, so merkte der Generaldirektor an, dass jeder Betrieb sein eigenes Entwicklungsniveau erreichen muss, um eine solche Technologie einzuführen, weil an erster Stelle das Personalpotenzial stehen muss. „Wir stellen die Plattform kostenlos zur Verfügung, wir stellen die Digitalisierung, das Regelwerk, das genutzt werden kann, zur Verfügung. Die Technologien und Reglements werden digital sein. Das Programm wird Hinweise geben – von der Aussaat bis zur Ernte der landwirtschaftlichen Kultur in bestimmten Zonen“, machte Sergej Krawzow aufmerksam.

Er ist überzeugt, dass in dieser Fünfjahresperiode die Hälfte der Betriebe zur Nutzung der Präzisionslandwirtschaft übergehen wird.
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