MINSK, 26. Januar (BelTA) - Das Vorhaben zur Errichtung eines neuen Bildungszentrums in Belarus weist in seiner Komplexität Parallelen zum Bau des ersten Kernkraftwerks auf. Diese Einschätzung gab der Rektor der Belarussichen Staatlichen Universität für Informatik und Radiotechtik (BGUIR) und Vorsitzende des Nationalen Hochschulenrektorenrats, Wadim Bogusch, gegenüber Journalisten nach einem Treffen mit dem Präsidenten von Belarus.
„Wir haben einen Punkt erreicht, an dem wir besonders talentierte junge Menschen zusammenbringen und neue Anforderungen an das Lehrpersonal diskutieren müssen“, sagte der Experte. Er ist überzeugt, dass innerhalb des etablierten Paradigmas der Massenhochschulbildung bestimmte Wachstumsimpulse notwendig sind und das neue Bildungszentrum, dessen Idee vom Staatsoberhaupt unterstützt wird, diese Rolle erfüllen kann.
Die konkrete Umsetzung - als Netzwerk-Bildungszentrum oder als eigenständige Bildungseinrichtung - ist noch nicht entschieden. Wadim Bogusch betonte die Bedeutung dieser Neueröffnung, die neue Perspektiven für die Entwicklung interdisziplinärer wissenschaftlicher Schulen und Kompetenzen eröffnet. Diese basieren einerseits auf einem soliden Fundament klassischen Wissens und berücksichtigen andererseits die Besonderheiten einer sich ständig wandelnden Welt. „Eine der zentralen Herausforderungen besteht darin, dass es sehr schwierig ist, selbst die technologische Kompetenz von Fachkräften für völlig neue Branchen im Land vorherzusagen. Diese Aufgabe (Schaffung eines neuen Bildungszentrums) ist im Grunde vergleichbar mit dem Bau eines Kernkraftwerks für das Bildungssystem. Daher müssen besondere Anforderungen sowohl an das Lehrpersonal als auch an die Auswahl und Betreuung junger Menschen formuliert werden. Vor allem muss dieses Modell sowohl die Grundlagenausbildung als auch die praktische Anwendung des erworbenen Wissens verbinden“, hob der Rektor der BGUIR hervor.
Er schloss nicht aus, dass das neue Zentrum auch experimentelle Programme nutzen könnte, die „die Methodik, die Bildungsstandards und das etablierte System der Hochschulausbildung aufbrechen“. Dieser Ansatz, so der Rektor, biete die Möglichkeit, andere Ergebnisse zu erzielen als jene, die weltweit in Massenhochschulen erreicht werden.

Die Frage, wer für die Ausbildung im neuen Zentrum ausgewählt wird – ob Absolventen der allgemeinen Sekundarschule oder Studierende – ist noch nicht geklärt. „Beide Ansätze bringen ihre eigenen Vor- und Nachteile mit sich. Wir werden beide Optionen ausprobieren und herausfinden, welcher Weg effektiver ist. Es ist entscheidend, nicht nur einen Inkubator für neue Ideen zu schaffen, sondern auch dessen effiziente Umsetzung zu gewährleisten“, betonte Wadim Bogusch. „Es wird definitiv keine sehr große Gruppe sein, da der Fokus hauptsächlich auf einem individuellen Ausbildungsprozess liegt.“
Die konkrete Umsetzung - als Netzwerk-Bildungszentrum oder als eigenständige Bildungseinrichtung - ist noch nicht entschieden. Wadim Bogusch betonte die Bedeutung dieser Neueröffnung, die neue Perspektiven für die Entwicklung interdisziplinärer wissenschaftlicher Schulen und Kompetenzen eröffnet. Diese basieren einerseits auf einem soliden Fundament klassischen Wissens und berücksichtigen andererseits die Besonderheiten einer sich ständig wandelnden Welt. „Eine der zentralen Herausforderungen besteht darin, dass es sehr schwierig ist, selbst die technologische Kompetenz von Fachkräften für völlig neue Branchen im Land vorherzusagen. Diese Aufgabe (Schaffung eines neuen Bildungszentrums) ist im Grunde vergleichbar mit dem Bau eines Kernkraftwerks für das Bildungssystem. Daher müssen besondere Anforderungen sowohl an das Lehrpersonal als auch an die Auswahl und Betreuung junger Menschen formuliert werden. Vor allem muss dieses Modell sowohl die Grundlagenausbildung als auch die praktische Anwendung des erworbenen Wissens verbinden“, hob der Rektor der BGUIR hervor.
Er schloss nicht aus, dass das neue Zentrum auch experimentelle Programme nutzen könnte, die „die Methodik, die Bildungsstandards und das etablierte System der Hochschulausbildung aufbrechen“. Dieser Ansatz, so der Rektor, biete die Möglichkeit, andere Ergebnisse zu erzielen als jene, die weltweit in Massenhochschulen erreicht werden.

Die Frage, wer für die Ausbildung im neuen Zentrum ausgewählt wird – ob Absolventen der allgemeinen Sekundarschule oder Studierende – ist noch nicht geklärt. „Beide Ansätze bringen ihre eigenen Vor- und Nachteile mit sich. Wir werden beide Optionen ausprobieren und herausfinden, welcher Weg effektiver ist. Es ist entscheidend, nicht nur einen Inkubator für neue Ideen zu schaffen, sondern auch dessen effiziente Umsetzung zu gewährleisten“, betonte Wadim Bogusch. „Es wird definitiv keine sehr große Gruppe sein, da der Fokus hauptsächlich auf einem individuellen Ausbildungsprozess liegt.“
