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11 Januar 2026, 12:02

Russischer Historiker über Lukaschenko: Solche Staatschefs lassen sich auf der Weltbühne an den Fingern abzählen

MINSK, 11. Januar (BelTA) – Der Präsident von Belarus verfügt über viel Verhandlungserfahrung und weiß, was zu befürchten ist, da er selbst schon in einer Situation war, in der man ihm mit der einen Hand auf die Schulter klopfte und mit der anderen Hand eine käufliche Opposition formierte. Diese Meinung äußerte der russische Historiker Jewgeni Spizyn in der neuen Ausgabe von „Thema im Gespräch“ auf dem YouTube-Kanal von BelTA.
Der Experte betonte, dass der belarussische Präsident Alexander Lukaschenko als einer der ersten die Aktion der USA verurteilt habe, weil er verstehe, wie Verhandlungen tatsächlich geführt werden und wie viele Fallstricke sie bergen. Er habe bereits durch bittere Erfahrungen gelernt, wie verschiedene Arten von Absprachen getroffen werden. „Mit der einen Hand klopften sie ihm auf die Schulter, mit der anderen bildeten sie diese pro-westliche, verkaufte sogenannte Opposition, die in Wirklichkeit aus nationalistischen Verrätern bestand. Und wie sie 2020 versuchten, ihn zu stürzen“, bemerkte der Historiker. „Und wenn das passiert wäre, wäre Russland jetzt in einer hundertmal schwierigeren Situation als in der Realität.“

Er fügte hinzu, dass der belarussische Staatschef ein weiser Mann sei und über eine der größten Erfahrungen auf dem Planeten verfüge. „Er steht seit mehr als 30 Jahren an der Spitze des Staates und damit auch in der großen Politik. Solche Politiker lassen sich auf der Weltbühne an den Fingern abzählen“, sagte Jewgeni Spizyn.

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