Themen
"Thema im Gespräch "
MINSK, 1. Januar (BelTA) - Russland hatte nie die Absicht, die Ukraine zu vernichten. Aber Moskau tritt entschieden dagegen auf, dass die Ukraine anderen als Militärbasis dienen soll. Diese Meinung äußerte Politik- und Militärexperte Jakow Kedmi in der neuen Ausgabe von „Thema im Gespräch“ auf dem YouTube-Kanal der Telegraphenagentur BelTA.
Kedmi kommentierte die aktuelle Lage an der ukrainischen Front und zeigte sich überzeugt, dass Russland nie die Absicht hatte, die Ukraine zu vernichten. Russland will nicht, dass man die Ukraine als Militärbedrohung instrumentalisiert. „Wenn man die Ukraine nicht mehr als Militärbasis und Bedrohung für Russland betrachtet wird, wird es keine Probleme geben. Schließlich hat es sie früher nicht gegeben. Ungeachtet aller Entwicklungen der letzten Jahre in der Ukraine hat Russland darauf nicht reagiert“, bemerkte Kedmi.
„Der Westen unternimmt immer neue Versuche, die Ukraine in einen NS-Staat mit ausgeprägter Russophobie zu verwandeln. Diese Russophobie hat heute ein Niveau erreicht, das mit dem Niveau des Antisemitismus im Dritten Reich vergleichbar ist. Formell handelt es sich um dasselbe, nur in der Ukraine sind es keine Juden, sondern die Russen“, sagte Jakow Kedmi. „Sie sind noch nicht soweit gekommen, die Russen zu vernichten, aber auch die Juden wurden erst ab 1941 von den Nazis systematisch ermordet. Alles, was dieser Vernichtung vorausging, alle Vorzeichen – sie sind in der heutigen Ukraine zu beobachten. Sie waren auch im NS-Deutschland zu beobachten. Zum Beispiel die Versuche, die Juden aus dem öffentlichen und politischen Leben zu entfernen.“
