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18 Februar 2026, 14:45

Sacharowa: Die Münchner Konferenz steht anderen Foren, darunter auch dem Minsker, deutlich nach 

Foto: Pexels
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MINSK, 18. Februar (BelTA) – Die Münchner Sicherheitskonferenz steht in vielerlei Hinsicht deutlich hinter anderen internationalen Foren zurück, darunter auch hinter der Minsker Internationalen Konferenz zur eurasischen Sicherheit. Diese Meinung äußerte die offizielle Vertreterin des russischen Außenministeriums, Marija Sacharowa, bei einer Pressekonferenz.

„Was die thematische Ausrichtung angeht, fällt die Münchner Konferenz nicht nur deutlich ab, sondern beginnt bereits, in einzelnen Parametern gegenüber anderen Foren wie der Minsker Konferenz zur eurasischen Sicherheit, dem Forum „Sir Bani Yas“ in den Vereinigten Arabischen Emiraten, dem Antalya Diplomacy Forum, das in der Türkei stattfindet, und dem Doha-Forum in Katar. Ganz zu schweigen vom Internationalen Wirtschaftsforum in St. Petersburg, das sich zu einer wirklich universellen Plattform entwickelt hat, auf der wirklich globale, wichtige Probleme diskutiert werden, ebenso wie vom Östlichen Wirtschaftsforum. Und natürlich die Konferenz des internationalen Diskussionsforums „Waldai“, sagte Marija Sacharowa.

„Dort werden realitätsnahe Themen diskutiert“, betonte die offizielle Vertreterin des russischen Außenministeriums.

Sie ist der Meinung, dass die Teilnehmer der Münchner Konferenz, anstatt sich gegenseitig zu bekämpfen, die Lage im Bereich der internationalen Sicherheit diskutieren sollten, die aufgrund einer ganzen Reihe miteinander verbundener Faktoren, darunter das Auslaufen des letzten Vertrags über die Begrenzung strategischer Offensivwaffen und eine Reihe anderer akuter globaler und regionaler Probleme, einen ziemlich gefährlichen Punkt erreicht hat.

„In diesem Jahr haben wir in München tatsächlich eine Klärung der Beziehungen innerhalb der westlichen Gemeinschaft beobachtet. Das heißt, statt eines Dialogs zwischen den Ländern oder der politologischen Gemeinschaft, die verschiedene Standpunkte in der Welt vertritt, haben wir eine Art internen Streit, eine interne Auseinandersetzung gesehen. Und was am interessantesten ist, wenn sie vor einiger Zeit gegenüber anderen Machtzentren - Russland, China und so weiter - aggressiv war, begannen sie nun, wie sich herausstellte, vor den Augen eines erstaunten Publikums die Beziehung zueinander zu klären“, bemerkte Marija Sacharowa.
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