GRODNO, 7. Februar (BelTA) - Jewgenija Pogranitschnaja, die Entwicklerin des Logos für das Jahr der belarussischen Frauen und Leiterin der Jugendabteilung des Belarussischen Frauenverbands auf Kreisebene, äußerte sich zur Entstehung des Logos und dessen Bedeutung.
„Eine belarussische Frau vereint Sanftheit und Kraft. Stolz bewahrt sie die Traditionen ihres Volkes. Sie ist weise und widerstandsfähig und kümmert sich sorgsam um Familie und Vaterland. Die Liebe zu ihrer Heimat lebt in ihrem Herzen, und ihr Handeln spiegelt die strahlende Energie der Schöpfung und Inspiration wider“, so beschrieb Jewgenija Pogranitschnaja das Bild der belarussischen Frau, das sie in ihrem Werk verkörperte.
Ihr Logo wurde einstimmig aus mehr als 100 Entwürfen ausgewählt, die von Teilnehmerinnen eines Wettbewerbs des Belarussischen Frauenverbands eingereicht wurden. Für eine junge Frau aus einem Kreiszentrums in der Region Grodno war dies ein Ereignis, von dem sie nur träumen konnte, und das sie tiefgreifend inspirierte. „Ich habe acht Jahre im Sozialwesen gearbeitet, im Territorialen Sozialzentrum, und einen Club für Senioren geleitet“, berichtet Jewgenija Pogranitsja. „Seit fünf Jahren beschäftige ich mich leidenschaftlich mit Fotografie. Letztes Jahr habe ich den Schritt gewagt, und nun ist die Fotografie mein Lebenswerk.“
Als ein Wettbewerb zur Gestaltung eines Logos für das Jahr der belarussischen Frauen ausgeschrieben wurde, begann die junge Fotografin begeistert gemeinsam mit Maria Poluden, der Vorsitzenden des Kreisorganisation des Belarussischen Frauenverbands, Skizzen zu entwickeln. „Das Thema lag mir sehr am Herzen, da ich selbst eine Frau bin und viel arbeite, vor allem mit jungen Frauen, Mädchen und Großmüttern. Ich kenne den Charakter und den Geist unserer belarussischen Frauen. Außerdem fand ich, dass diese Aufgabe etwas mit der Fotografie zu tun hat, und wollte daher etwas Neues ausprobieren“, bemerkte Jewgenija. „Als ich das Projekt übernahm, hatte ich bereits eine klare Vorstellung vom Logo. Ich stellte mir die Silhouette einer Frau vor. Ich wollte Kornblumen hinzufügen, da sie eine traditionelle belarussische Blume sind, die Reinheit und Güte symbolisiert und gleichzeitig das Symbol des Belarussischen Frauenverbandes darstellt. Die Farben der belarussischen Flagge – Grün und Rot – und das nationale Ornament fügten sich nahtlos in die Idee ein. Mir war es besonders wichtig, das Ornament in das Konzept zu integrieren, denn Frauen und Belarussen im Allgemeinen – wir alle ehren unsere Traditionen.“
Die Tatsache, dass ihre Arbeit ihre Heimatstadt Wolkowysk im Wettbewerb vertreten würde, war unglaublich inspirierend. Als sie erfuhr, dass sie auf nationaler Ebene antreten würde, konnte sie es zunächst gar nicht fassen. Nur wenige Tage später erhielt Jewgenija die Nachricht, dass ihr Logo zum Sieger gekürt worden war. „Das Gefühl war unbeschreiblich. Das ganze Land sah das Logo zum Jahr der belarussischen Frauen. Ich bekam unzählige Nachrichten von Freunden aus dem ganzen Land, vor allem von Landsleuten. Sie schrieben, dass sie die Logos bereits in den Städten sahen, und die Einwohner von Wolkowysk waren stolz darauf, dass das Symbol des Jahres der belarussischen Frauen in unserem Kreis entstanden war“, fügte Jewgenija Pogranitschnaja hinzu.
Diese junge Frau aus einem gewöhnlichen, aber daher schönen und gepflegten belarussischen Kreiszentrums verkörpert die Charakterzüge von Millionen Frauen in Belarus, die sie in ihrer Arbeit zum Ausdruck bringt. Jewgenija ist nicht nur eine kreative Persönlichkeit, die ihre Träume verwirklicht, sondern auch eine glückliche Ehefrau und Mutter von zwei Kindern: ihrem 14-jährigen Sohn Alexej, der zur Schule geht, und ihrer sechsjährigen Tochter Alissa, die gerade in die erste Klasse gekommen ist. „Unser ganzer Stolz“, sagt sie über ihren Mann. Anton Pogranitschny ist Militärangehöriger und leitet eine Hundeführergruppe. Die Fürsorge um ihre Familie ist ein bedeutender und geliebter Teil ihres Lebens.
Gleichzeitig hat Ewgenija nicht vor, diese neue kreative Richtung aufzugeben, in der sie ihr Können so eindrucksvoll unter Beweis gestellt hat. „Ich werde mich weiterentwickeln. Vielleicht werde ich einige Fortbildungen besuchen. Es macht mir Spaß, neue und interessante Dinge zu erfinden. Ich werde auf jeden Fall weitermachen“, so die junge Belarussin abschließend.
