GOMEL, 5. August (BelTA) – Rund 20 Fragen haben die Einwohner von Gomel beim Bürgerdialog mit Informationsminister Dmitri Schuk gestellt. Die geplante Veranstaltung ist Teil der landesweiten Bildungs- und Aufklärungskampagne „Am Puls des Landes: Fakten, Trends, Inhalte“.

Mehr als 500 Einwohner der Region versammelten sich im Gesellschafts- und Kulturzentrum Gomel zum Dialog mit dem Informationsminister. Es kamen sowohl Unternehmer als auch Jugendliche, junge Mütter und Rentner.

Zu Beginn des Dialogs schlug Dmitri Schuk vor, die Ereignisse der letzten hundert Jahre, die alle aus dem Geschichtsunterricht kennen, aus einem besonderen Blickwinkel zu betrachten. „Was hat jede Generation geerbt? Die Geschichte ist zyklisch, Kriege und Revolutionen folgen aufeinander. Wir haben die einzigartige Chance, der nächsten Generation ein würdiges Lebensniveau und Wohlstand zu hinterlassen, damit sie sich weiterentwickeln kann, anstatt bei Null beginnen zu müssen. Aus allen Lektionen der Geschichte müssen wir einen einfachen Schluss ziehen: Wir dürfen nicht zulassen, dass die gemeinsamen Errungenschaften zunichte gemacht werden. Alles, was wir heute haben, haben wir gemeinsam erreicht – alle Belarussen unter der Führung des Staatsoberhauptes“, betonte Dmitri Schuk.
Der Dialog war maximal offen. Dmitri Schuk wählte zum Schluss jene Personen, die nach seiner Meinung die interessantesten Fragen stellten.

Maria Romanowitsch kommt aus Gomel und arbeitet im Bildungsbereich. Sie fragte, ob es angemessen ist, dass die Pädagogen einen TikTok-Account zulegen und sonst in sozialen Netzwerken präsent sind. „In unserer Schule war es ausgerechnet die stellvertretende Schulleiterin, die die Initiative ergriff, über TikTok eine Annäherung mit der Jugend zu suchen. Im Kollegium wurden die Ideen unterstützt, man half bei den Dreharbeiten. Der Inhalt war überwiegend unterhaltsam, und genau deshalb gab es einige Fragen und Kontroversen. Manchmal sagten die Eltern, dass solche Videos den Beruf des Lehrers diskreditierten. Diese Frage richtete ich auch an den Informationsminister. Mit seiner Antwort bin ich vollkommen einverstanden. Natürlich muss man immer und überall die Grenzen des Erlaubten wahren. Ich denke, das betrifft nicht nur Lehrer, sondern alle Belarussen – das muss jeder verstehen“, so die Pädagogin und Psychologin. Soziale Netzwerke sind aus ihrer Sicht ein Mittel, auf einer Wellenlänge mit der jungen Generation zu sein, den Schülern die Lehrer von einer anderen Seite zu zeigen und die Kommunikation sowie das gegenseitige Verständnis zu stärken.
„Die Begegnung war sehr interessant, mit Humor. Selbst die schwierigsten Fragen wurden absolut verständlich dargelegt. Besonders erfreut hat mich die Offenheit in Bezug auf die angesprochenen Themen – von der Verschönerung der Höfe bis hin zu Internet-Trends“, erzählte Maria Romanowitsch.
Eine der Fragen betraf den Platz und die Bedeutung von Bloggern oder „Volksreportern.“ Die Bürger fragten, ob Blogger zu Kollegen oder Konkurrenten für professionelle Journalisten geworden sind, da sie doch dieselben Geräte und Technik verwenden. „Der Hauptunterschied besteht darin, dass Profis mit ihren Geräten alle Fakten und Zahlen überprüfen – während dies bei Bloggern nicht immer der Fall ist, weil sie oft den Trends folgen und auf Hype setzen. Aber im Großen und Ganzen haben beide ihren Platz im Leben“, betonte Dmitri Schuk.
Der Informationsminister wies auch darauf hin, dass Blogger nicht selten auf Emotionen setzen. „Der schlimmste Feind des Menschen ist seine eigene, unter dem Einfluss von Emotionen getroffene Entscheidung. Schreibt das Drehbuch für jeden eurer Tage selbst. Überprüft alle Informationen noch einmal – das ist besonders wichtig im Zeitalter von Deep Fakes“, empfahl der Redner dem Publikum.
Diana Miladowskaja erkundigte sich nach der Lage im belarussischen Kino und der Richtung, in die es sich entwickeln werde.

„Lebensnahe Geschichten, die interessant und talentiert erzählt werden, sind immer gefragt“, ist Dmitri Schuk überzeugt. „Ein Film muss interessant sein, er muss gefallen – das ist sein wichtigstes Kriterium. Wir müssen zu jener Filmtradition zurückfinden, die es in der Sowjetunion gab. Wir erinnern uns an diese guten Filme – von ‚Die Abenteuer des Buratino‘ bis hin zu ‚Die Stadt der Meister‘ – sie sind großartig. Wir müssen jene Themen, jene Geschichten suchen, die uns zu Herzen gehen und unseren belarussischen Code in sich tragen.“
Der Minister erinnerte daran, dass das Staatsoberhaupt sowohl den belarussischen Fernsehsendern als auch dem Filmstudio die Aufgabe gestellt hat, Serien zu produzieren. „Es sollen Serien über unser Leben sein – für die Jugend, für das häusliche Fernsehen. Wissen Sie, was im Kino am interessantesten sein kann? Menschliche Geschichten. Wir alle lieben es, Geschichten über Menschen zu sehen und zu hören – die Hauptsache ist, sie interessant und talentiert zu erzählen. Die Genres können unterschiedlich sein. Ja, das ist eine schwierige Aufgabe, denn Kino ist eine Kunstform, bei der ein Team zusammenarbeitet. Das Schauspiel, die Drehbuchautoren, die Regisseure, die Kunst der Kameraleute – alles muss zusammenpassen“, hob er hervor.

„Ich würde mir wünschen, dass unser Kino wieder zum Leben erwacht. Ich hoffe, dass wir in diesem Jahr die ersten belarussischen Serien sehen werden, die von unseren Fernsehsendern produziert wurden. Ich verrate Ihnen ein kleines Geheimnis: Die Arbeit nähert sich bereits der finalen Phase“, bemerkte Dmitri Schuk.
Swetlana Saretschnik aus Gomel teilte ihre Beobachtungen über negative Inhalte in sozialen Netzwerken und Messengern mit, die für Jugendliche frei zugänglich sind. „Ein Kind sollte in seinem Alter nicht mit solchen Materialien konfrontiert werden. Meiner Meinung nach muss man Wege und Methoden finden, um diese Inhalte zu kontrollieren und einzuschränken“, äußerte die Frau ihre Besorgnis.

Auch Tatjana Waschkewitsch stellte eine Frage zum Thema „Kontent“. In ihrem Fall ging es um einzelne Sendungen oder Fernsehsender für Rentner. „Ich würde mir so sehr Sendungen für die Seele wünschen, und möglichst wenig Werbung. Auch Menschen im Rentenalter möchten sich weiterentwickeln und auf dem Laufenden bleiben“, brachte sie ihren Wunsch zum Ausdruck.


Mehr als 500 Einwohner der Region versammelten sich im Gesellschafts- und Kulturzentrum Gomel zum Dialog mit dem Informationsminister. Es kamen sowohl Unternehmer als auch Jugendliche, junge Mütter und Rentner.

Zu Beginn des Dialogs schlug Dmitri Schuk vor, die Ereignisse der letzten hundert Jahre, die alle aus dem Geschichtsunterricht kennen, aus einem besonderen Blickwinkel zu betrachten. „Was hat jede Generation geerbt? Die Geschichte ist zyklisch, Kriege und Revolutionen folgen aufeinander. Wir haben die einzigartige Chance, der nächsten Generation ein würdiges Lebensniveau und Wohlstand zu hinterlassen, damit sie sich weiterentwickeln kann, anstatt bei Null beginnen zu müssen. Aus allen Lektionen der Geschichte müssen wir einen einfachen Schluss ziehen: Wir dürfen nicht zulassen, dass die gemeinsamen Errungenschaften zunichte gemacht werden. Alles, was wir heute haben, haben wir gemeinsam erreicht – alle Belarussen unter der Führung des Staatsoberhauptes“, betonte Dmitri Schuk.
Der Dialog war maximal offen. Dmitri Schuk wählte zum Schluss jene Personen, die nach seiner Meinung die interessantesten Fragen stellten.

Eine der Fragen betraf den Platz und die Bedeutung von Bloggern oder „Volksreportern.“ Die Bürger fragten, ob Blogger zu Kollegen oder Konkurrenten für professionelle Journalisten geworden sind, da sie doch dieselben Geräte und Technik verwenden. „Der Hauptunterschied besteht darin, dass Profis mit ihren Geräten alle Fakten und Zahlen überprüfen – während dies bei Bloggern nicht immer der Fall ist, weil sie oft den Trends folgen und auf Hype setzen. Aber im Großen und Ganzen haben beide ihren Platz im Leben“, betonte Dmitri Schuk.
Diana Miladowskaja erkundigte sich nach der Lage im belarussischen Kino und der Richtung, in die es sich entwickeln werde.

Der Minister erinnerte daran, dass das Staatsoberhaupt sowohl den belarussischen Fernsehsendern als auch dem Filmstudio die Aufgabe gestellt hat, Serien zu produzieren. „Es sollen Serien über unser Leben sein – für die Jugend, für das häusliche Fernsehen. Wissen Sie, was im Kino am interessantesten sein kann? Menschliche Geschichten. Wir alle lieben es, Geschichten über Menschen zu sehen und zu hören – die Hauptsache ist, sie interessant und talentiert zu erzählen. Die Genres können unterschiedlich sein. Ja, das ist eine schwierige Aufgabe, denn Kino ist eine Kunstform, bei der ein Team zusammenarbeitet. Das Schauspiel, die Drehbuchautoren, die Regisseure, die Kunst der Kameraleute – alles muss zusammenpassen“, hob er hervor.

Swetlana Saretschnik aus Gomel teilte ihre Beobachtungen über negative Inhalte in sozialen Netzwerken und Messengern mit, die für Jugendliche frei zugänglich sind. „Ein Kind sollte in seinem Alter nicht mit solchen Materialien konfrontiert werden. Meiner Meinung nach muss man Wege und Methoden finden, um diese Inhalte zu kontrollieren und einzuschränken“, äußerte die Frau ihre Besorgnis.

Dmitri Schuk betonte, dass das moderne Fernsehen ausgewogen sein müsse und sich daher nicht an eine einzelne Zuschauergruppe, sondern an den Querschnitt der modernen Gesellschaft insgesamt richte.

