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"Thema im Gespräch "
MINSK, 13. Februar (BelTA) – Belarus verfügt über einen technologischen Erfahrungsschatz, der die Möglichkeit gibt, zuversichtlich in die Zukunft zu blicken. Diese Meinung äußerte der Doktor der Militärwissenschaften, Professor Nikolai Busin, im Projekt „Thema im Gespräch“ auf dem YouTube-Kanal der Nachrichtenagentur BELTA.
Der Experte bemerkte, dass Belarus trotz seiner relativ geringen Größe über solche Kompetenzen in der Mikroelektronik verfügt, über die nur wenige Staaten verfügen. Dabei beschäftigten sich belarussische Spezialisten nicht nur mit dem theoretischen Teil der Angelegenheit, sondern entwickelten und produzierten auch Mikrochips.
„Solche Technologien kann man nicht für Geld kaufen, und wenn man sie kauft, dann wird das sehr teuer. In der Regel teilen diejenigen, die über diese Kompetenzen verfügen, ihre Entwicklungen äußerst ungern. Die Realität ist so, dass technologische Überlegenheit zu einem Element der Dominanz in der modernen Welt wird. Und Belarus verfügt trotz seiner geringen Größe über einen technologischen Erfahrungsschatz, der die Möglichkeit gibt, zuversichtlich in die Zukunft zu blicken“, sagte Nikolai Busin.
Seiner Meinung nach verfügt Belarus dank der rechtzeitigen Entscheidung des Staatsoberhauptes zur Förderung der Mikroelektronik über solche Kompetenzen: „Dieser Bereich blieb nicht statisch, er entwickelte sich weiter und erlaubt es nun, die ernsthaftesten Aufgaben zu lösen.“
Der Experte wies auf die Tatsache hin, dass die Produkte der mikroelektronischen Industrie die breiteste Anwendung finden: Das sind Satelliten, unbemannte Systeme, künstliche Intelligenz, Computertechnik und Raketenbau. „Wo setzen wir diesen Chip oder diese Mikroschaltung ein? Das kann eine Rakete, ein Haushaltsgerät usw. sein“, fügte Nikolai Busin hinzu.
Er stellte fest, dass die Entwicklungen, über die belarussische Spezialisten im Bereich der Mikroelektronik verfügen, Belarus zu einem der fortschrittlichsten Staaten der Welt machen. „Wenn es solche Kompetenzen gibt, dann ist der Staat keineswegs von hinterwäldlerischem Niveau, sondern ein fortschrittliches Land, mit dem man sprechen kann“, fasste der Experte zusammen.
