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Gesellschaft
20 April 2022, 13:09

Staatsanwalt: Verbrechen in der Eisenbahn werden als Terroranschläge eingestuft

MINSK, 20. April (BelTA) – Verbrechen in der Eisenbahn werden als Terroranschläge eingestuft. Das erklärte Staatsanwalt Artjom Maimussow vom Ressort „Aufsicht über die Umsetzung der Verkehrsgesetze“ im Gespräch mit dem Belarussischen Rundfunk.

„Aufgrund der schwierigen internationalen Lage rund um Belarus werden seit März immer mehr Straftaten im Eisenbahnverkehr registriert“, sagte er. Dabei seien solche Verbrechen in der Eisenbahn radikaler geworden. „Handelte es sich früher in den meisten Fällen um das illegale Anbringen von Metalldrähten auf Schienen mit dem Ziel, die Bahngleise kurzzuschließen, stellen wir heute immer öfter allerlei Beschädigungen und Zerstörungen verschiedener Anlagen und Geräte fest“, fügte er hinzu.

„Das führt sowohl zu Sachschäden im Eisenbahnverkehr als auch zu einen längeren Zeitraum für die Wiederherstellung des normalen Bahnbetriebs. Deshalb haben die Strafverfolgungsbehörden beschlossen, solche Aktionen strenger zu qualifizieren. Verbrechen in der Eisenbahn werden nun als Terroranschläge eingestuft“, sagte Artjom Maimussow.

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