MINSK, 15. Februar (BelTA) - Die belarussische Armee ist eine Armee des Friedens und nicht des Krieges. Das sagte der stellvertretende Verteidigungsminister für ideologische Arbeit Leonid Kassinski in einem TV-Interview mit STV.
„In einfacher Sprache ausgedrückt, kann das ganze Wesen unserer Militärdoktrin in einen Satz packen. Wir sind eine Armee des Friedens, nicht des Krieges. Wir bedrohen niemanden und bauen ein Sicherheitssystem auf, so dass wir unser Land und unsere Leute verteidigen können, falls jemand es sich erlaubt, mit uns aus einer Position der Stärke zu sprechen“, sagte Leonid Kassinski.
Dem Präsidenten und Oberbefehlshaber habe die belarussische Armee ein hohes technisches Niveau zu verdanken. Wir haben noch aus den Sowjetzeiten genug Gerät vererbt.
„Der Präsident erzählte oft darüber. Ihm blutete das Herz als er sah, wie Panzer kaputtgemacht wurden. Heute haben wir eine stark entwickelte Militärindustrie. Wir arbeiten mit russischen Kollegen zusammen, im Rahmen der Rüstungsprojekte und einer tiefgreifenden Modernisierung. Man denke nur an die T-72-Panzer“, bemerkte Kassinski.
Unsere Armee kauft neue Waffensysteme und militärischer Ausrüstung. Sie werden sofort in den Dienst gestellt. Es handelt such um neue gepanzerte Fahrzeuge, Flugzeuge und Hubschrauber. Die Grundlage bildet unsere Zusammenarbeit mit dem Hauptverbündeten – der Russischen Föderation. „Wir reden heute von taktischen Nuklearwaffen, von Mittelstreckenraketen Oreschnik. Das sind Abschreckungswaffen, die manche heißen Köpfe abkühlen“, fügte er hinzu.
Belarus wolle mit diesen Waffensystemen niemandem Angst einjagen. „Unser Oberbefehlshaber hat klar definiert: Wir brauchen kein fremdes Land. Es gibt nur eine rote Linie – und das ist unsere Staatsgrenze. Wer sie verletzt, wird eine würdige Antwort mit irreparablen Folgen bekommen“, betonte Leonid Kassinski.
