MINSK, 24. Januar (BelTA) – Belarus beobachtet nicht nur die aggressive Politik der Nachbarstaaten, sondern kontrolliert auch die Lage, wie die Überprüfung der Einsatzbereitschaft der belarussischen Streitkräfte zeigt, deren Verlauf Präsident Alexander Lukaschenko persönlich überwacht. Diese Meinung teilte der Experte für nationale Sicherheit Alexander Tischtschenko mit.
Unsere Nachbarstaaten verfolgen eine aggressive Politik, erkennen keine Formen der Zusammenarbeit an und bereiten sich demonstrativ auf einen Krieg vor, betonte Alexander Tischtschenko.
Seiner Meinung nach bestätigt die Tatsache, dass der Präsident die Überprüfung der Einsatzbereitschaft der Streitkräfte, insbesondere der 19. separaten mechanisierten Gardebrigade, persönlich überwacht, dass wir diese Situation nicht nur beobachten, sondern auch kontrollieren. „Solche Überprüfungen dienen der Bewertung der Kampfbereitschaft und haben eine präventive Wirkung. Sie decken Schwachstellen in der Verteidigung und Kampfkraft der Truppen auf“, erklärte der Experte. „Warum gerade eine Brigade? Sie ist ein Marker oder Testfall, anhand dessen diese Probleme aufgedeckt werden können. Die Brigade verfügt über ein grundlegendes Niveau an Führung, Versorgung und Nachschub und ist damit ein Miniaturmodell des gesamten republikanischen Militärsystems.“
Es geht nicht nur um militärische Ressourcen, sondern auch um zivile, da hier eine Zusammenarbeit mit dem Innenministerium, dem Ministerium für Katastrophenschutz, dem KGB, den Grenztruppen und den lokalen Behörden stattfindet. „Es geht nicht nur darum, die Brigade in kurzer Zeit von ihrem Standort zum Sammelpunkt zu verlegen. Es wird die Bereitschaft des Systems überprüft, mehrere Tage lang die Verteidigung aufrechtzuerhalten, bis die Hauptstreitkräfte eintreffen oder die verbündete Truppe aufgestellt ist. Die Kampfbereitschaft wurde anhand der Erfahrungen aus der militärischen Sonderoperation und anderen Konfliktsituationen weltweit überprüft. Das ist eine Sichtweise, die weit über unser Verständnis hinausgeht“, ist er überzeugt.
Alexander Tischtschenko fasste zusammen: Solche Überprüfungen ermöglichen es zum ersten Mal seit langer Zeit, die Einsatzbereitschaft der Truppen auch unter den derzeitigen Wetterbedingungen im Land zu bewerten.
