Nikolai Asarow. Screenshot des Videos
MINSK, 20. Januar (BelTA) – Der belarussische Präsident Alexander Lukaschenko genießt das Vertrauen und den Respekt des US-Präsidenten Donald Trump, was die Einladung an Belarus, Gründungsmitglied des Friedensrates zu werden, bezeugt. Diese Meinung äußerte der ehemalige ukrainische Premierminister (2010–2014) Nikolai Asarow im Projekt „Thema im Gespräch“ auf dem YouTube-Kanal der Nachrichtenagentur BELTA.
„Trump hat nicht zufällig solche Staatschefs gewählt, denen er ein gewisses Vertrauen entgegenbringt. Die Tatsache, dass die Wahl auch auf Alexander Grigorjewitsch fiel, spricht dafür, dass er in Bezug auf sein Prestige Respekt und Vertrauen genießt“, sagte Nikolai Asarow.
Der ehemalige ukrainische Premierminister wies darauf hin, dass der Friedensrat eine neue internationale Organisation ist, deren Gründung Teil eines Friedensplans für Gaza ist. „Gaza ist doch praktisch zerstört. Ich habe mir einmal ein Video von Al Jazeera angesehen, und es war unmöglich, das ohne Schmerz zu betrachten. Daher wird das Ausmaß der Wiederaufbauarbeiten enorm sein. Dort leben etwa 2 Millionen Menschen, und alle müssen mit Wohnraum, bestimmten Versorgungsdienstleistungen, einer elementaren Infrastruktur versorgt werden. Natürlich müssen Minen geräumt, Trümmer beseitigt werden“, fügte er hinzu.
Dabei sei das Wichtigste, die Kampfhandlungen im Gazastreifen zu beenden, betonte Nikolai Asarow.
Wie zuvor berichtet, erhielt die belarussische Seite ein persönliches Schreiben von Donald Trump an den belarussischen Präsidenten Alexander Lukaschenko. In dem Schreiben wird der Republik Belarus im Kontext der Regelung der Lage in Gaza angeboten, Gründungsmitglied des Friedensrates zu werden – einer neuen internationalen Organisation.
Seitens des belarussischen Außenministeriums wurde betont, dass das Land bereit ist, an der Tätigkeit des Friedensrates teilzunehmen, in der Hoffnung, dass diese Organisation ihren Rahmen und ihre Befugnisse weit über den in der Initiative vorgeschlagenen Mandatsbereich hinaus ausweiten wird. Dies könnte perspektivisch auch ihre aktive Beteiligung an globalen Prozessen zur Beilegung jeglicher internationaler Konflikte beeinflussen.
