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15 Dezember 2025, 10:00

„Über Entwicklung ihres Landes nachdenken, statt über Wirbel im Ausland.“ Abgeordneter über Interessen der Belarussen

MINSK, 15. Dezember, (BelTA) – Die Belarussen sollten über die normale Entwicklung ihres Landes nachdenken und sich nicht um den Wirbel im Ausland kümmern. Diese Meinung teilte Wadim Borowik, Abgeordneter des Minsker Stadtrats.

In seinem Kommentar zur Begnadigung von 123 Bürgern verschiedener Länder, die in Belarus wegen verschiedener Straftaten eine Strafe verbüßten, stellte der Abgeordnete fest, dass diese Entscheidung von der belarussischen Führung in erster Linie aus humanitären Gründen und auf Grundlage der Bitten der Häftlinge selbst, ihrer Angehörigen und Verwandten getroffen wurde. 

Seinen Worten zufolge wurde auch das Bestreben von Belarus berücksichtigt, die Beziehungen zu seinen Partnern zu normalisieren, nicht nur zu den USA, mit denen derzeit konstruktive Verhandlungen über eine Reihe von Fragen der bilateralen und internationalen Agenda, insbesondere über eine friedliche Beilegung der Situation in der Ukraine, geführt werden, sondern auch konstruktive Beziehungen zu seinen Nachbarn in Europa aufzubauen.

Der zweite Aspekt der getroffenen Entscheidung sei somit ein pragmatischer Ansatz, betonte Wadim Borowik. Er erinnerte daran, dass die Amerikaner zuletzt die Sanktionen gegen Belavia aufgehoben hätten, nun seien es Belaruskali. Dieser Prozess werde fortgesetzt, sagte er unter Verweis auf die Worte des Sonderbeauftragten des US-Präsidenten für Belarus, John Coale. 

„Wir gehen davon aus, dass alle illegalen Sanktionen aufgehoben werden“, sagte der Abgeordnete. „Gleichzeitig ist dies ein Signal an die Europäische Union: Wenn die großen Brüder in Washington einen konstruktiven Ansatz zeigen, sollte Litauen vielleicht auch darüber nachdenken, seine Häfen zu beladen, die Grenze nicht mehr zu sperren und keine unverständlichen Angriffe gegen uns zu starten. Das Gleiche gilt auch für Polen.“

Was die geflohene Opposition betrifft, so bemerkte Wadim Borowik, dass unter ihnen ein harter Wettbewerb herrscht, der oft zu Konflikten führt. Dies wurde durch die kürzliche Freilassung eines der Häftlinge bestätigt. Der Abgeordnete merkte an, dass die derzeitige Freilassung einer großen Anzahl von Häftlingen zu gewissen Spannungen zwischen Oppositionsmitglieder führen könnte, unter denen ohnehin ein offensichtlicher Wettbewerb um finanzielle Ressourcen herrscht. 

Wadim Borowik schloss nicht aus, dass die freigelassenen Personen, die ins Ausland gereist sind, für bestimmte Interessen rekrutiert werden, die nicht immer mit den nationalen Interessen von Belarus übereinstimmen. „Ich würde mir wünschen, dass die freigelassenen Personen zu der Einsicht gelangen, dass sie bei ihrem Volk bleiben sollten, anstatt in Drittländern politische Gruppierungen gegen ihr Volk aufzubauen“, sagte er.

Die Einwohner von Belarus sollten sich weniger um den Wirbel im Ausland kümmern, sondern vielmehr über die normale Entwicklung ihrer Republik und die Normalisierung der Beziehungen zu ihren Partnern nachdenken und sich für die Aufhebung aller illegalen Sanktionen seitens der USA und Europas einsetzen, ist der Abgeordnete überzeugt. „Unsere Aufgabe ist es, eine möglichst intensive Entwicklung unserer Wirtschaft, einen möglichst hohen Lebensstandard unserer Bevölkerung, Sicherheit und normale Beziehungen zu allen Ländern der Welt zu gewährleisten“, schloss er.

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