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04 Februar 2026, 18:43

Überwinterung und Rindersterben: Gouverneur berichtet über den Agrarsektor in der Region Mogiljow

MOGILJOW, 4. Februar (BelTA) - Anatoli Isatschenko, der Vorsitzende des Exekutivkomitees der Region Mogiljow, sprach nach seinem Bericht an den Präsidenten mit Journalisten über die Situation im Agrarsektor der Region. Dabei erläuterte er die ergriffenen Maßnahmen zur Bewältigung der extremen Kälte, die Ursachen für das Rindersterben sowie die Auslastung der Verarbeitungsbetriebe.

Laut Anatoli Isatschenko umfassten die Hauptthemen des Berichts die Überwinterung der Nutztiere sowie Probleme und Mängel. Die Probleme bei der Tierfütterung in der Region seien gelöst. „Insgesamt ist die Versorgung mit Gras und Mischfutter vollständig gewährleistet. Unsere Produktionskapazitäten laufen mit 100% Auslastung, sogar etwas darüber, und wir arbeiten im Mehrschichtbetrieb. Auch die Produktionsflächen der landwirtschaftlichen Betriebe sind voll ausgelastet“, sagte er.

Aufgrund der strengen Fröste hat die Region eine Reihe notwendiger Maßnahmen zum Schutz der Nutztiere ergriffen. Dazu gehörte die Erhöhung der Futterrationen und das Unterbringen von Kälbern in Ställen. Trotz dieser Maßnahmen ist die Rindersterblichkeit in der Region jedoch angestiegen. Dieses Problem betrifft alle Kreise, wobei die Kreise Schklow, Glussk und Bobruisk den höchsten Anteil an toten Tieren aufweisen.

Der Regionalleiter wies darauf hin, dass die Sterblichkeitsrate im Vergleich zum Vorjahr deutlich gestiegen sei. Er betonte, dass dies nicht direkt mit den Frostbedingungen zusammenhängt, sondern vielmehr auf die Nichteinhaltung von Vorschriften und Fahrlässigkeit zurückzuführen ist. Um diesem Problem entgegenzuwirken, wurden mobile Teams eingerichtet, die direkt vor Ort tätig sind.

Diese Teams besuchen die Betriebe und bieten verschiedene Unterstützungsleistungen an, von der Beantwortung von Fragen zur Einhaltung der Vorschriften bis hin zur Erhöhung der Futtermenge, falls erforderlich. „Darüber hinaus wurden Nachtschichten auf den Betrieben eingerichtet: Mitarbeiter überwachen die Arbeit der Aufseher. Die Ressourcen werden also optimal genutzt“, betonte Anatoli Isatschenko.

Der Bericht befasste sich auch mit der Kapazitätsauslastung der regionalen Verarbeitungsbetriebe. Es wurden Verbesserungen festgestellt. Laut seinen Angaben arbeiten die Betriebe mit einer Auslastung von nahezu 90 % bei der Fleischproduktion - das heißt, das gesamte Vieh wird an staatseigene Unternehmen geliefert, die das Produkt verarbeiten und es dann verkaufen.
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