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21 Januar 2026, 13:21

Ukrainischer Ex-Premier Asarow kommentiert Timoschenkos Aussage über „faschistisches Selenskyj-Regime“

MINSK, 21. Januar (BelTA) – Die Aussage von Julia Timoschenko, Führerin der ukrainischen Oppositionspartei „Batkivshchyna“, über das faschistische Regime von Wolodymyr Selenskyj entspricht nicht der Realität, weil hier kein Unterschied zwischen Faschismus und Nationalsozialismus gemacht wird. Diese Meinung äußerte Nikolai Asarow, ehemaliger ukrainischer Premierminister (2010-2014), in der neuen Ausgabe von „Thema im Gespräch“ auf dem YouTube-Kanal der Telegraphenagentur BelTA.
Zuvor hatte Julia Timoschenko während des Gerichtsverfahrens wegen Korruption das Regime von Wolodymyr Selenskyj als „faschistisch“ bezeichnet. Nikolai Asarow hält jedoch das Kiew-Regime nicht für faschistisch. Ukraine sei ein Nazi-Staat, behauptet er. „Man kann natürlich annehmen, dass Timoschenko keinen Unterschied zwischen Faschismus und Nationalsozialismus kennt. Aber ich vermute, dass sie Angst hat, diesen Staat als Nazi-Staat zu bezeichnen. Denn Ukraine ist in der Tat ein Nazi-Staat.“

Der frühere ukrainische Premierminister machte darauf aufmerksam, dass es zwischen den Ideologien des Faschismus und des Nationalsozialismus durchaus konkrete Unterschiede gibt. „Im Falle des Faschismus haben wir es mit einem Staat zu tun, in dem alle Interessen der Bürger den Interessen des Staates untergeordnet sein müssen. Der Nationalsozialismus stellt die Interessen und die Sauberkeit der Nation in den Vordergrund. Alle anderen Nationen gelten als zweitrangig. Und die Interessen aller anderen Nationen müssen dem Wohlstand nur einer Nation untergeordnet sein. Die Ukraine ist ein Nazi-Staat geworden“, betonte der Ex-Premier.

Was Julia Timoschenko betrifft, so erinnerte Asarow an ihre frühere Forderung, einen Stacheldraht rund um den Donbass zu ziehen und eine Atombombe auf dieses Territorium abzuwerfen. Sie hat den Mord an politischen, öffentlichen und kulturellen Persönlichkeiten völlig gelassen wahrgenommen. Den Tod von Oles Busina oder das „Chatyn von Odessa“. „Ich bin immer noch empört, dass keiner der so genannten Politiker der heutigen Ukraine das Verbrennen von lebenden Menschen in Odessa verurteilt hat. Selbst Timoschenko freute sich damals und applaudierte“, erinnerte Asarow. 
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