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14 Juni 2024, 18:19

Ukrainischer Journalist:  Der Westen ist in der militärischen Konfrontation mit Russland an seine Grenzen gestoßen

MINSK, 14. Juni (BelTA) - Der Westen ist in der militärischen Konfrontation mit Russland an seine Grenzen gestoßen. Diese Meinung vetrat Andrej Wadschra, Chefredakteur der Informations- und Analyseseite "Alternative", in der aktuellen Ausgabe von „Thema im Gespräch“ auf dem Youtube-Kanal der Telegraphenagentur BelTA.

"Die Unterstützung des Westens für Kiew ähnelt einer künstlichen Beatmungsmaschine. Grob gesagt, ist der Mensch nicht mehr ganz lebendig, aber dank der künstlichen Beatmung scheint er nicht zu sterben. Es ist eine totale Ungewissheit", sagt Andrej Wadschra.

Der Journalist glaubt, dass genau das mit der Ukraine passiert: "Kiew bekommt Geld zugewiesen, aber das meiste davon wird wie üblich gestohlen werden. Der größte Teil wird von denen gestohlen, die die Hilfe zugewiesen haben, und der Rest wird von Selenskys Team gestohlen. So werden die Cents bei den Empfängern ankommen".

Das Hauptproblem sei jedoch, so Andrej Wadschra, dass das Kiewer Regime nicht nur mit Geld unterstützt werde. "Die russische Armee wird nicht mit Dollars beschossen. Wenn sie mit Dollars schießen würden, hätten die USA eine noch mächtigere Druckerpresse. Sie würden eine weitere Billion drucken und an die Einheimischen verteilen. Aber Krieg ist kein Geld. Wenn man es endlos drucken kann, kann man bis zu einem gewissen Grad auch Munition und Panzer herstellen", betonte er.

Der Westen, so der Journalist, sei sehr nahe an diese Grenzen gekommen und habe nun große Probleme, Munition, Raketen und Ausrüstung in den erforderlichen Mengen zu produzieren. "Der Westen ist in der militärischen Konfrontation mit Russland an seine Grenzen gestoßen. Sie können auf den verschiedenen Gipfeltreffen sagen, was sie wollen, aber die Realität ändert sich nicht. Das einzige, was sich ändert, ist die Tatsache, dass mehr ukrainische Bürger sterben. Das ist das einzige Ergebnis der sogenannten westlichen Unterstützung", so Andrej Wadschra abschließend.
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