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Gesellschaft
24 März 2026, 15:16

„Umstellung der Logik der bilateralen Beziehungen.“ Experte äußert sich zur Entwicklung des Dialogs zwischen Belarus und den USA

MINSK, 24. März (BelTA) – Belarus und die USA stellen nach und nach die Logik ihrer bilateralen Beziehungen um. Diese Meinung äußerte in der neuen Ausgabe von „Thema im Gespräch“ auf dem YouTube-Kanal von BELTA der Direktor des Zentrums für Internationale Studien der Fakultät für Internationale Beziehungen der Belarussischen Staatlichen Universität, Nikita Belentschenko.
„Betrachtet man die belarussisch-amerikanischen Gespräche im weiteren Kontext, wird deutlich, dass es sich nicht um eine einmalige diplomatische Aktivität handelt. Es geht um eine allmähliche Umstellung der gesamten Logik der bilateralen Beziehungen. Die Treffen des belarussischen Präsidenten mit dem US-Sondergesandten werden regelmäßig, und einzelne Episoden verwandeln sich in einen beständigen Prozess“, sagte Nikita Belentschenko.

Der Experte ist überzeugt, dass den persönlichen Treffen des belarussischen Staatsoberhauptes mit US-Vertretern lange, nichtöffentliche Verhandlungen vorausgegangen seien. „Sowohl die belarussische als auch die amerikanische Seite beginnen nun der Öffentlichkeit und anderen Ländern zu erläutern, was tatsächlich hinter diesen Gesprächen steckt“, so Belentschenko.

Nikita Belentschenko betonte, dass in den Gesprächen zwischen Belarus und den USA die Verbündeten Minsks wie Moskau und Peking ausgeklammert blieben: „Wir spielen nicht gegen jemanden, sondern versuchen, bilaterale Beziehungen aufzubauen. Mehr noch: Wenn unsere Position mit der Position unserer geopolitischen Partner übereinstimmt, sind wir bereit, gemeinsam zu agieren – auch bei der Lösung von Konflikten.“

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