Projekte
Staatsorgane
flag Samstag, 14 Februar 2026
Alle Nachrichten
Alle Nachrichten
Gesellschaft
04 Januar 2026, 11:58

Unter welchem Pseudonym Iwan Ejsmont bei BT arbeitete und wie sein Weg im Fernsehen begann

Iwan Ejsmont. Archivfoto
Iwan Ejsmont. Archivfoto
MINSK, 4. Januar (BelTA) – Der Vorsitzende der Belarussischen Fernseh- und Rundfunkgesellschaft, Iwan Ejsmont, teilte in dem Dokumentarfilm „70 Jahre mit Ihnen! Jubiläum des Belarussischen Fernsehens“ Erinnerungen an seinen Weg beim führenden Fernsehsender des Landes mit. 

Iwan Michailow – unter diesem Pseudonym trat Iwan Ejsmont erstmals im TV-Programm auf und arbeitete in der Anfangszeit. Der heutige Vorsitzende der Belarussischen Fernseh- und  Rundfunkgesellschaft erinnert sich, dass das Fernsehen in seiner Familie sehr beliebt war. „Wir haben es sehr viel geschaut, auch wenn die Auswahl nicht groß war. Hauptsächlich waren es natürlich Sportsendungen und Nachrichten. Der Kampf um die Fernbedienung war wohl nicht sehr groß. Aber da in der Familie drei Männer und zwei Frauen waren, gewann oft der Sport“, lächelt er. 
Allerdings steht Iwan Ejsmont auch heute noch mit Sport auf vertrautem Fuß. Er ist Kapitän der Fußballmannschaft von BT, spielt Tischtennis und Basketball. Er berichtete direkt von den Olympischen Spielen und übermittelte dem Zuschauer die aktuellsten und manchmal „goldenen“ Neuigkeiten: „Darya Domracheva erreicht in Sotschi unter dem Jubel der Tribünen das Ziel. Gerade sie bringt das zweite Gold für Belarus in seiner souveränen Geschichte und verwandelt sich von einer einfach hervorragenden in eine großartige Sportlerin.“ 
Es hat sich alles so ergeben, dass auch sein eigener Weg zu BT nicht ohne Sport war. Es geht um die Sendung „Sportliches Interesse“ und die Beharrlichkeit seiner Schwester Anna, die genau wusste, dass ihm die Fernsehwelt gefallen würde.

Die Moderatorin der Belarussischen Fernseh- und Rundfunkgesellschaft, Anna Ejsmont, arbeitete zu dieser Zeit bereits bei BT. „Vielleicht ist es nicht bescheiden, aber das ist bereits Geschichte, so war es. Das ist ein Fakt. Uns kennt im Grunde jeder sozusagen von Kindesbeinen an. Im Jahr 2002 kam ich noch als Studentin zu BT“, erinnert sie sich. Manchmal bereitete sie drei Beiträge pro Tag vor, moderierte Sendungsaufzeichnungen.
„Alle erinnern sich auch gut daran, als Iwan Michailowitsch zum ersten Mal kam. Mich fragt man manchmal, ob er mir seine ersten Beiträge zum Gegenlesen gegeben hätte. Natürlich nicht, wie hätte ich ihn beurteilen können? Er ist ein sehr gebildeter Mensch. Zumal wir verschiedene Spezialisierungen hatten. Er kam sofort in den Wirtschaftsbereich, dann moderierte er Nachrichten. Meine ersten Sendungen kontrollierte er jedoch. Sie werden es nicht glauben, aber er rief mich sogar auf die Festnetznummer in mein Büro im siebten Stock an und bat mich, dem Regisseur den Wunsch zu übermitteln, auf bestimmte Momente im Videomaterial zu achten. Zum Beispiel, dass sie die Aufnahme des Matches nicht an der spannendsten Stelle unterbrechen und das Tor schießen lassen sollten. Und ich übermittelte es“, erzählt die Moderatorin.
Der 1. Januar 2026 ist ein Jubiläumsdatum für das Belarussische Fernsehen – der 70. Geburtstag. Am ersten Tag des Jahres 1956 wandte sich Tamara Bastun aus einem kleinen Studio des noch unfertigen Fernsehzentrums an die Zuschauer. So begann die Ära des belarussischen Fernsehens.
Abonnieren Sie uns auf
X
Top-Nachrichten
Letzte Nachrichten aus Belarus