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02 Oktober 2026, 23:57

Verteidigungsminister verfolgt Abschlussphase des Militärmanövers „Zentrum-2026“

MINSK, 2. Oktober (BelTA) – Der belarussische Verteidigungsminister, Generalleutnant Wiktor Chrenin, hat als Beobachter an der Abschlussphase der praktischen Übungsdurchläufe der strategischen Kommandostabsübung „Zentrum-2026“ auf einem Truppenübungsplatz in der Russischen Föderation teilgenommen. Dies teilte der Pressedienst des Verteidigungsministeriums mit.

„Parallel dazu laufen die aktive Phase der Kommandostabsübung ‚Wsaimodejstwije-2026‘ (Zusammenwirken) mit den Kollektiven Kräften für operative Reaktion der OVKS sowie die Spezialübungen ‚Poisk-2026‘ (Suche) mit Aufklärungskräften und -mitteln und ‚Eschelon-2026‘ zur logistischen Sicherstellung. Diese Maßnahmen sind im Plan für die internationale militärische Zusammenarbeit für das Jahr 2026 vorgesehen“, betonte das Ministerium.
Zur Beobachtung der aktiven Phase wurden die Verteidigungsminister der Mitgliedsstaaten von OVKS, GUS und SOZ sowie ausländische Militärbeobachter und Vertreter internationaler Organisationen eingeladen.

Vor den abschließenden Gefechtsübungen besuchte Wiktor Chrenin den Gefechtsstand der Kollektiven Kräfte für operative Reaktion der OVKS. Er sprach dort mit belarussischen Offizieren und machte sich mit verschiedenen Waffensystemen sowie moderner militärischer und spezieller Ausrüstung vertraut.

Auch der Präsident der Russischen Föderation, Wladimir Putin, und der russische Verteidigungsminister Andrej Beloussow verfolgten das koordinierte Vorgehen der verbündeten Truppen persönlich vor Ort. Das russische Staatsoberhaupt betonte, das Hauptziel der Übungen „Zentrum-2026“ und „Wsaimodejstwije-2026“ bestehe darin, die Fähigkeiten zur gemeinsamen Abwehr äußerer Bedrohungen zu trainieren. Belarus, China, Kirgisistan, die Mongolei, Pakistan und Tadschikistan entsandten Truppenkontingente zur Teilnahme, während Kasachstan und die Republik Kongo mit operativen Stabsgruppen vertreten sind.
An der Großübung „Zentrum-2026“ sind insgesamt mehr als 47.000 Soldaten sowie 2.000 Waffensysteme, 90 Luftfahrzeuge und 77 Schiffe und Boote beteiligt.

Das belarussische Verteidigungsministerium hob die wichtigsten Szenarien der Übung hervor. Geübt wurde primär die Abwehr einer Aggression im zentralasiatischen Raum. Langstreckenbomber vom Typ Tu-22M3 flogen massive Luftangriffe auf kritische Infrastruktureinrichtungen eines fiktiven Gegners und bekämpften zudem einen feindlichen Schiffsverband im Kaspischen Meer. Zudem kam das russische Lasersystem „Sarja“ zur Bekämpfung von Zielen in einer Entfernung von bis zu sechs Kilometern sowie das neueste Raketensystem „Isdelije 347“ zum Einsatz. Die modernen Hauptkampfpanzer T-14 „Armata“ und T-90M „Proryw“ setzten unter dem Schutz des Flugabwehrsystems „Deriwazija-PWO“ zudem erfolgreich die Taktik des sogenannten „Panzerkarussells“ um.
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