MINSK, 13. Februar (BelTA) – Es fand eine Kontrollübung zur Steuerung von Raketenangriffen in verschiedenen Geländebereichen statt, darunter auch in großer Entfernung von den ständigen Stationierungsorten, berichtet das belarussische Verteidigungsministerium.
In bewaldetem und sumpfigem Gelände kamen Raketensystemen „Polonez-M” und „Iskander-M” zum Einsatz.
„An den Übungen nahmen mehrere Einheiten der Raketentruppen teil. Wir haben auf drei Übungsplätzen und in mehreren Gebieten gearbeitet. Für alle Einheiten der Raketentruppen waren dies unbekannte Orte, was ihre Arbeit natürlich erschwerte. Im Rahmen der Kontrollübung gab es viele Verlegungen, wir marschierten über große Entfernungen – bis zu 300 km. Es gab keine technischen Ausfälle“, kommentierte der Chef der Raketentruppen und Artillerie der Streitkräfte, Chef der Abteilung für Raketentruppen und Artillerie des Generalstabs der Streitkräfte, Generalmajor Ruslan Tschechow. „Die Kontrollübung war geprägt von den Aktionen der Sabotage- und Aufklärungsgruppen des fiktiven Gegners und fand unter schwierigen radioelektronischen Bedingungen statt. Und natürlich war eines der Hauptthemen, das in der Übung behandelt wurde, die Durchführung von Kampfhandlungen unter dem Einfluss der unbemannten Luftfahrzeuge des Gegners, darunter auch FPV-Drohnen.
Wie Ruslan Tschechow bemerkte, wurden während der Übung auch Kampfstarts durchgeführt. Diese fanden tag und nacht sowie unter schwierigen Wetterbedingungen statt. Die Raketensoldaten haben alle Aufgaben würdig gemeistert.
„Jede Einheit agierte autonom, aber im Rahmen eines Gesamtplans unter gemeinsamer Führung. Als vorläufiges Fazit der Übung stelle ich fest, dass die Raketentruppen bereit sind, ihre Aufgaben wie vorgesehen zu erfüllen“, versicherte er.
