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22 Mai 2020, 12:10

Videokonferenz der GUS-Universitäten über Einfluss von COVID-19 auf Nationalwirtschaften findet am 26. Mai statt

Archivfoto
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MINSK, 22. Mai (BelTA) – Die internationale Videokonferenz der GUS-Universitäten, die dem Einfluss von COVID-19-Pandemie auf Nationalwirtschaften der Gemeinschaft gewidmet ist, findet am 26. Mai statt.

Nach Angaben der Internationalen Arbeitsorganisation, spüren 2,7 Mrd. aus 3,3 Mrd. erwerbstätiger Bevölkerung in der Welt negative Folgen der Pandemie. Das sind 81% der Arbeitskräfte. Die Weltorganisation für Tourismus schätzt nach dem schlechtesten Szenario den Rückgang von Tourismus auf 78% 2020, wodurch man von 850 Mio. bis auf 1,1 Mrd. internationaler touristischer Ankünfte versäumt, bis auf $1,2 Mrd. Exportgewinne im Tourismus einbüßt. Nach Angaben der Internationalen Handelsorganisation geht der Umfang des Welthandels um das Drittel zurück, direkte ausländische Investitionen sinken um 40% 2020.

„COVID-19 übt einen negativen Einfluss auf die Geschäftsaktivität der Nationalwirtschaften aus und eskaliert die Spannungen auf dem Weltmarkt. In der Perspektive kann die Pandemie das Produktionspotenzial der globalen Wirtschaft durch Schließung von Betrieben, Unternehmen und Erhöhung der Anzahl der Arbeitslosen schwächen. In dem Zusammenhang gewinnt die Zusammenarbeit der GUS-Staaten bei der Bekämpfung negativer Folgen der Corona-Infektion an große Bedeutung. Die Wirtschaften der Länder sind aufeinander angewiesen, pflegen enge Kooperations-, Investitions- und Migrationskontakte. Die GUS-Staaten können nur gemeinsam die präzedenzlosen Schwierigkeiten bekämpfen. Dafür müssen die vorhandenen Möglichkeiten, Überprüfung und Austausch von Informationen über epidemiologische Lage breiter verwendet werden. Die Staaten müssen gegenseitige Beratungshilfe bei der Bekämpfung von COVID-19 leisten“, betonten die Veranstalter.

Die Videokonferenz wird zum ersten Mal durchgeführt. „Sie wird aktuell sein. Daran beteiligen sich die Vertreter von 9 GUS-Staaten, die die Meinungen führender Universitäten ihrer Länder aussprechen werden. Hoffentlich werden solche Veranstaltungen regelmäßig durchgeführt. Man schafft eine Plattform zur Besprechung von aktuellen Probleme in allen Bereichen der Wissenschaft und Bildung in der GUS“, fügten die Veranstalter hinzu.

Die Organisatoren des Forums sind die Staatliche Universität für Orientalistik Taschkent, Institut für Asien und Afrika der Staatlichen M.W.Lomonossow-Universität Moskau, Staatliche Universität Sankt Petersburg, Belarussische Staatliche Universität, Staatliche Universität Bakin, Staatliche Universität der Republik Moldau, Nationale Al-Farabi-Universität Kasachstan, Nationale Universität Tadschikistan und Staatliche Universität Osch.

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