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Gesellschaft
10 Februar 2026, 13:35

Vieles „zum ersten Mal“: Bildungsministerium zieht Bilanz für 2025

MINSK, 10. Februar (BelTA) – Im Jahr 2025 hat es im Bildungsbereich viele Veranstaltungen und Initiativen gegeben, die man mit dem Präfix „zum ersten Mal“ versehen kann. Das sagte Bildungsminister Andrej Iwanez in der abschließenden Kollegiumssitzung.

„Wir haben im letzten Jahr vieles zum ersten Mal gemacht“, sagte der Minister in seinem Statement. „Die Arbeit mit begabten Schülerinnen und Schülern ist auf ein neues Niveau gehoben worden, und die Facholympiade, die eine Präsenz- und eine Onlinephase beinhalten, fand in diesem Jahr zum ersten Mal im „Lehrer-Schüler-Format“ statt. Das ist sehr wichtig, wenn wir Lehrkräfte einbinden, damit auch sie über sich hinaus wachsen und den Kindern Wissen auf hohem Niveau vermitteln können. Auf der Ebene der Berufs- und Fachschulen haben wir im Auftrag des Staatsoberhauptes erstmals begonnen, Lernwerkstätten in Unternehmen einzurichten. Es funktionieren bereits 65 – das ist erst der Anfang.“
Auf Hochschulniveau wurden erstmals Konstruktionsbüros gegründet. An 13 Hochschulen wurden 16 Büros eingerichtet. Mindestens fünf weitere werden im Jahr 2026 dazu kommen. 

Darüber hinaus fand im Jahr 2025 die erste Nationale Rektoren-Schule statt. Sie wurde zu einer Art „Uhrenvergleich“ für die Hochschulen sowie Vertreter der öffentlichen Verwaltung, Branchenministerien und der Wirtschaft. Dieser Format soll künftig jährlich stattfinden.

Was die Aufgaben für 2026 betrifft, bleiben die grundlegenden Prinzipien unverändert. „Das erste ist die Zugänglichkeit der Bildung. Wir setzen uns ehrgeizige Ziele, um den Zugang zur frühkindlichen Bildung für Kinder bis zu 2 Jahren zu erhöhen, damit unsere jungen Mütter im Jahr der belarussischen Frau sich beruflich verwirklichen können und gleichzeitig Vertrauen in die Zukunft ihrer kleinen Kinder haben. Das zweite Prinzip ist die Qualität der Bildung. Wir müssen in den nächsten fünf Jahren den Anteil der praxisorientierten Komponente auf 50 Prozent anheben – an Fachhochschulen und Universitäten. Dafür werden neue Formen der Zusammenarbeit mit den Auftraggebern eingeführt. Das Studium wird im sogenannten dualen System erfolgen. Die Entwicklung von Wissenschaftsschulen, die Hochschulwissenschaft ist eine weitere wichtige Aufgabe in diesem Fünfjahreszeitraum. Zum ersten Mal wurden sechs regionale wissenschaftlich-technische Programme entwickelt, die als Innovationstreiber für die Regionen dienen sollen. Führende Organisationen sind unsere Technische Hochschulen. Derzeit werden konkrete Projekte umgesetzt. Ich bin zuversichtlich, dass dies einen neuen Impuls für die Zusammenarbeit zwischen Hochschulen, Unternehmen und Akademie der Wissenschaften geben wird“, informierte der Leiter des Bildungsministeriums.
An der Sitzung nahmen die stellvertretende Ministerpräsidentin Natalja Petkewitsch, der Erste stellvertretende Leiter der Präsidialverwaltung Wladimir Perzow, die Vorsitzenden der Fachkomitees der Nationalversammlung sowie die Leiter der staatlichen Institutionen und Bildungseinrichtungen aus dem ganzen Land teil.
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