MINSK, 12. Januar (BelTA) – Die Lage an den Grenzen von Belarus bleibt wie gewohnt angespannt. Dies erklärte der Vorsitzende des Staatlichen Grenzkomitees, Konstantin Molostow, gegenüber Journalisten nach der Verabschiedung der Beschlüsse des Staatsoberhauptes zum Schutz der Staatsgrenze im Jahr 2026.
„Derzeit bleibt die Lage an unseren Grenzen wie gewohnt angespannt. Dies betrifft unsere nördlichen und westlichen Grenzen, wo die Nachbarstaaten ihr militärisches Potenzial kontinuierlich ausbauen, sowie aus verständlichen Gründen auch die südliche Grenze, wo auf dem Territorium der Ukraine Kampfhandlungen stattfinden“, sagte Konstantin Molostow.
Er merkte an, dass dem Staatsoberhaupt die Schlussfolgerungen aus der Bewertung der Lage im Grenzgebiet vorgelegt worden seien. Darüber hinaus seien bestimmte Vorschläge und deren Begründung vorgebracht worden. „Der Präsident von Belarus hat die Beschlüsse zum Schutz der Staatsgrenze im Jahr 2026 genehmigt“, betonte Konstantin Molostow.
„Der Präsident hat auch konkrete Anweisungen gegeben und einzelne Fragen unserer operativen Tätigkeit präzisiert, darunter auch zum Schutz der Staatsgrenze im Luftraum“, fügte er hinzu. „Es wurden Entscheidungen und Maßnahmen zur weiteren Verbesserung der Tätigkeit der Grenzschutzbehörden getroffen.“
Konstantin Molostow wies darauf hin, dass die Grenzschutzbehörden ihre Aufgaben in Zusammenarbeit mit den Streitkräften und dem Innenministerium erfüllen. „Wir erhalten auch erhebliche Unterstützung von den lokalen Behörden. Die Grenzschutzbehörden (dies wurde auch im Bericht an den Staatschef erwähnt) sind bereit, ihre Aufgaben im nächsten Zeitraum – im Jahr 2026 – zu erfüllen“, versicherte der Leiter des Grenzkomitees.
