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13 Februar 2026, 17:57

„Warnung an alle Europäer“: Experte über das zweite Ziel der Oreschnik-Attacke 

MINSK, 13. Februar (BelTA) – Mit dem zweiten Einsatz der Mittelstreckenrakete Oreschnik hat Russland Ziele in der Ukraine nahe der polnischen Grenze getroffen. Das war eine Art Warnung an alle Europäer. Diese Meinung äußerte Leiter des russischen Zentrums für militärische und politische Konflikte, Andrej Klinzewitsch, in der neuen Ausgabe von „Thema im Gespräch“ auf dem YouTube-Kanal der Telegraphenagentur BelTA. 
„Oreschnik ist in erster Linie eine Warnung für Europa. Russland sagt: Jungs, wir können jedes Ziel in Europa treffen. Ich denke, dass der letzte Einsatz von Oreschnik nicht weit von Polen, wo sich unzählige Radar- und Luftabwehrsysteme befinden, eine Demonstration der Stärke war. Selbst der israelische Komplex „Arrow 3“, der in Deutschland stationiert wurde, war nicht in der Lage, diese Raketen zu erkennen, geschweige denn sie abzufangen oder abzuschießen.“

Der Experte stellte fest, dass Oreschnik eine echte Verkörperung des amerikanischen Konzepts einer Orbitalwaffe namens „Pfeile Gottes“ genannt werden kann. „Die Amerikaner dachten, wenn sie riesige Wolframstäbe im Orbit platzieren und sie einfach auf die Erde senken, würden sie die Hyperschall-Geschwindigkeit erreichen. Treffen sie das Ziel, wird eine enorme Menge an kinetischer Energie freigesetzt. Und mit dem Oreschnik wurde dieses Konzept zur Realität“, erklärte er.

Die in Belarus stationierten Oreschnik-Raketen können schnell und sicher jedes Ziel in Großbritannien treffen, sagte Klinzewitsch. „Zwei Einsätze haben gereicht, um zu testen, dass alle Systeme sehr gut funktionieren“, fügte der Experte hinzu.
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