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29 Dezember 2025, 12:56

Was die Regionen Touristen auf der Ausstellung „Mein Belarus“ präsentieren

MINSK, 29. Dezember (BelTA) – Im Minsker Internationalen Ausstellungszentrum setzt die großangelegte Ausstellung „Mein Belarus“ ihre Arbeit fort. BELTA-Korrespondenten haben erkundet, was Touristen im Land gezeigt wird.

Eines der Leitmotive des Projekts ist das Thema Tourismus. Jede Region präsentierte ihre bedeutendsten Sehenswürdigkeiten, traditionelles Kunsthandwerk, Industrieexkursionen und verschiedene Arten der Erholung – vom ökologischen bis zum gesundheitlichen Tourismus.

Auf der Plattform des Gebiets Brest ist eine verkleinerte Kopie des Haupteingangs zur Brester Festung in Form eines Sterns mit einem Multimedia-Bildschirm in der Mitte zu sehen. Zu den Objekten des industriellen Tourismus eghört das Unternehmen „Granit“. Der Tagebau „Mikaschewitschi“ ist die größte Bausteinlagerstätte in Belarus und eine der größten in Europa. Doch das Highlight sind nicht die Ausmaße, sondern die über felsige Stufen plätschernden Wasserfälle. Das Unternehmen wird jedes Jahr von etwa 11.000 Touristen besucht. 

„Wir haben sieben Exkursionen entwickelt. Wir laden ein, die ungewöhnliche Landschaft, den technologischen Prozess kennenzulernen, die Aussichtsplattform und die Technikausstellung zu besuchen“, erzählte die Führerin des Unternehmens, Alexandra Pawlusewitsch.
 
Einen interessanten Standort hat der Tierpark vorbereitet. Der beliebte Touristenkomplex, der zu den drei meistbesuchten Touristenobjekten des Gebiets gehört, brachte seine flauschigen Schützlinge zur Ausstellung mit.

Das Gebiet Witebsk legte den Schwerpunkt auf die Attribute des „Slawischen Basas“, das Erbe von Marc Chagall, orthodoxe Heiligtümer. Besucher können Repliken lokaler Kunstobjekte in Originalgröße sehen. Ebenso wird zeitgenössische Kunst präsentiert, die Marke der Region – Teppiche.

Die Region Grodno präsentierte auf dem Stand die Schlösser von Lida, Nowogrudok, Grodno und Mir, den Augustow-Kanal, die Sehenswürdigkeiten des Kreises Wolkowysk, die erneuerte Brücke in Mosty, das Kloster von Schirowitschi u.a. Man kann Gegenstände aus archäologischen Ausgrabungen, eine Ausstellung von Kunstglasarbeiten des Glaswerks „Neman“ sehen.

Der Raum des Gebiets Minsk ist in zwei Zonen geteilt. Eine ist der Architektur und dem kulturellen Erbe gewidmet, die zweite den Innovationen.

Dank VR-Stationen kann man eine virtuelle Reise ins mittelalterliche Woloschin und das alte Saslawl unternehmen. Auch eine drehbare Vitrine mit einem Modell des BELAZ-Muldenkippers ist zu sehen, ein Simulatorenkomplex des Wagens von „Belaruskali“ kann getestet werden. Mit neuen Dienstleistungen und Exkursionen macht das Museumsschutzgebiet „Neswisch“ die Gäste bekannt.

Die Hauptstadt präsentierte sich durch Bildung, Stadtkultur, Kreativität und Initiativen der Jugend. Gäste können an Meisterkursen teilnehmen, Kostüme, Requisiten und Dekorationselemente aus einigen belarussischen Filmen sehen. Das Erscheinungsbild der Hauptstadt wurde durch Modelle bedeutender Objekte und Kunstprojekte offenbart. Zur Exposition gehören Modelle des Belarussischen Staatlichen Museums für Geschichte des Großen Vaterländischen Krieges, des Platzes des Sieges und des Gedenkkomplexes „Trostenez“ ein. 

Die Gebiete Gomel und Mogiljow  demonstrierten den Reichtum der Volkstraditionen, zeigten bedeutende Sehenswürdigkeiten, präsentierten Bräuche und Feste, darunter „Kupalje“ in Alexandrija. Im Zentrum der Exposition standen Modelle des Staatlichen Zirkus vpon Gomel, des Schloss- und Parkensembles in Schilitschi. Außerdem wurde das kürzlich eröffnete Museum des Ruhms des Gebiets Mogiljow vorgestellt.

Die Ausstellung ist als große Reise durch das Land aufgebaut. Alle Stände sind durch einen gemeinsamen visuellen Stil vereint – die belarussische Wyzinanka, die traditionellen Kunst des Papierschneidens, die 2024 in die Liste des immateriellen Kulturerbes der UNESCO aufgenommen wurde. Es gibt interaktive Stände, die den Naturschönheiten gewidmet sind. Ökologische Installationen ermöglichen es, die Atmosphäre der belarussischen Natur zu spüren, Vogelgesang zu hören.
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