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03 Februar 2026, 18:11

Was wurde bei Ausgrabungen nahe Golschany gefunden? Eine Ausstellung informiert

GRODNO, 3. Februar (BelTA) – Pfeile aus Mongolei, Amphoren aus Byzanz, Knöpfe französischer Soldaten: Fast 600 Artefakte aus dem archäologischen Komplex Golschany sind im in der einzigartigen Ausstellung im Heimatmuseum Oschmjany zu sehen.

Das Projekt wurde vom Boguschewitsch-Heimatmuseum Oschmjany in Kooperation mit dem Institut für Geschichte der Nationalen Akademie der Wissenschaften vorbereitet  - es lädt die Besucher auf eine Reise durch die Jahrhunderte ein.
Die Ausstellung „Auf der Suche nach Verlorenem“ präsentiert fast 600 Artefakte aus den Ausgrabungen im archäologischen Komplex Golschany. Hier befanden sich in 11./16. Jahrhundert mehrere Siedlungen und Grabhügeln. Die gefundenen Exponate ermöglichen einen umfassenden Einblick in die Geschichte von Golschany und der Umgebung vom 5. bis zum 19. Jahrhundert.
„Es ist überraschend, was in dieser Gegend entdeckt wurde: Hunnenpfeile aus dem 5. Jahrhundert, Gegenstände aus der ostlitauischen Hügelgräberkultur, Glasketten und Gürtelpolster aus dem 9./11. Jahrhundert, mongolische Pfeile aus der Mitte des 13. Jahrhunderts, Überreste einer byzantinischen Amphore und vieles mehr. In einem Saal befinden sich Artefakte aus dem Krieg von 1812: Kugeln, Tschakos, Knöpfe der französischen und russischen Armeeangehörigen, ein Schrapnell. Das sind Zeugnisse der Kämpfe, die in der Umgebung Golschany stattfanden“, sagte die Direktorin des Museums, Anastassija Nowizkaja.

An den Ausgrabungen nehmen seit fast 20 Jahren auch die Schüler der Mittelschule Golschany teil. An der Schule funktioniert das historisch-archäologische Lager „Zentauren.“

Die Ausstellung im Museum ist bis zum 15. Mai geöffnet.
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