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04 Februar 2026, 09:46

Welche Rätsel bleiben in der Biografie von Euphrosyne von Polozk?

MINSK, 4. Februar (BelTA) – Es gibt noch viele Rätsel, und es muss noch viel geforscht werden, um die Frage zu beantworten, wer diese Großfürstin eigentlich war. Diese Meinung äußerte die Reiseleiterin Sofia Matscharaschwili in der neuen Ausgabe von „Thema im Gespräch. Die Unsrigen“ auf dem YouTube-Kanal der Telegraphenagentur BelTA, das Euphrosyne von Polozk gewidmet ist.

Der Beitrag von Euphrosyne von Polozk zur Bildung und Entwicklung der Gesellschaft im 12. Jahrhundert ist beeindruckend. Ihre Mission reichte weit über die Grenzen des Klosters und des Fürstentums hinaus. „Wenn wir sagen, dass Euphrosyne von Polozk eine Friedensstifterin war, dann ist das wahr. Sie sorgte für Frieden zwischen Minsk und Witebsk, Kiew und Nowgorod“, erklärte Sofia Matscharaschwili.
Die Reiseleiterin betonte auch, dass Euphrosyne von Polozk bei ihren Zeitgenossen großes Ansehen genoss: „Die Menschen liebten sie sehr, vertrauten ihr und sprachen mit ihr.“

Die Bloggerin Ksenia Leschinskaja fügte hinzu, dass geistliche Amtsträger Autorität genossen, „weshalb sie durchaus in der Lage war, Konflikte zu schlichten und die Menschen dazu zu bewegen, wieder zum Gottesdienst zu kommen“. 

Wie Sofia Matscharaschwili bemerkte, gibt es in historischen Büchern Hinweise darauf, dass Euphrosyne von Polozk ein Männerkloster leitete. Nach den Maßstäben der damaligen Zeit kann dies als echte Revolution angesehen werden.

„Es gibt sehr viele Rätsel, und es muss noch viel recherchiert werden, um die Frage zu beantworten, wer diese Großfürstin eigentlich war“, betonte Sofia Matscharaschwili.

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