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21 Januar 2026, 16:56

Wie werden Kälber in der Wirtschaft „Loschniza“ gehalten? Regierungschef auf Inspektionstour

BORISSOW, 21. Januar (BelTA) – Der belarussische Premierminister Alexander Turtschin hat heute mit einem Inspektionsauftrag den Milch- und Wirtschaftsbetrieb „Loschniza“ bei Borissow besucht. Der Regierungschef wollte überprüfen, wie dort die Kälber gehalten werden.

Die maximale Milchviehherde beträgt auf der Farm 800 Kühe. Der durchschnittliche Milchertrag pro Kuh am Tag beträgt 25 Liter. Täglich produziert der Betrieb 17 bis 17,5 Tonnen Milch der Extra-Sorte.
Turtschin besuchte zuerst die Vorsorge-Station. Nach dem Kalben und der Nachgeburts-Behandlung werden die Kälber getrocknet und in den Kabinen der Vorsorge-Station untergebracht. In einzelnen Kabinen werden die Kälber zwischen 2 und 2,5 Monaten gehalten. Dort werden alle erforderlichen Impfungen und vorbeugende Behandlungen durchgeführt. Hier bleiben sie 3 bis 7 Monate. Nachher werden die Kälber in einzelne Boxen überführt, wo sie sich an reine Vollmilchmast gewöhnen.

„Das dreimalige Tränken von Kälbern ist Norm. Bei niedrigen Temperaturen tränken wir sie 4 mal am Tag“, erzählt Stanislaw Matwejew, Chef-Tierarzt der Filiale in Bolschije Nowosjolki. 

Es gibt jetzt etwa 360 Kälber in der Vorsorge, davon 56 in Einzelboxen.

„Wir halten Kälber sowohl einzeln als auch in Gruppen. Die Gruppenhaltung ist profitabler. So werden Kälber gesünder und weniger anfällig gegen Krankheiten. In Gruppen gehalten werden sie auch stärker. Nach 3 bis 3,5 Monaten sind die Kälber alle fast gleich nach Physiologie, Größe und Körpergewicht. Nach Abschluss aller Impfungen und Behandlungen trennen wir Bullen von Kalbinnen“, erzählt der Veterinär. 

Kälber werden mehrmals geimpft - gegen Flechten, verschiedene Viren und Erkrankungen. Die Haltungsbedingungen sind mehr als zufriedenstellend, sagte Turtschin. 

Bei frostigen Temperaturen sollen die Kälber in Trockenheit gehalten werden, sagte Matwejew. „Jeder Luftzug ist Feind. Trockenheit und warmes Tränken. Die Kälber halten alles gut aus“, versicherte er.

Die Vorsorge-Station wurde vor 2 Jahren gebaut. Die Kosten betrugen rund Br200 Tausend. 

„Die Temperatur ist für Jungtiere nicht so wichtig wie das Fehlen von Zugluft“, sagte Stationsleiter Alexander Kurezki. „Die tägliche  durchschnittliche Massezunahme beträgt 750 g pro Kalb. Bei richtiger Haltung ist das ein gutes Zeichen.“

Der Premierminister besichtigte den gesamten Komplex. Er lobte den ausgezeichneten Zustand der Herde, ein hohes Niveau der  Arbeit und die Einhaltung moderner Standards.
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