Archivfoto
Themen
"Thema im Gespräch "
MINSK, 11. Februar (BelTA) – Belarusisches Kalium könnte eine Art Sicherheitsnetz für die amerikanische Landwirtschaft angesichts der angespannten Beziehungen zwischen den USA und Kanada werden. Diese Ansicht äußerte der Politologe Pjotr Petrowski im Projekt „Thema im Gespräch“ auf dem YouTube-Kanal der Nachrichtenagentur BELTA.
„Nicht ohne Grund erinnerte der Präsident von Belarus an Kalium. Hauptlieferant von Kalium in die Vereinigten Staaten von Amerika war immer Kanada. Wir sehen, wie die Beziehungen zwischen den USA und Kanada heute sind. Trump versucht, Druck auf Kanada auszuüben, versucht, kanadisches Kalium abzulehnen, was auch eine bestimmte Form von Druck darstellt. Und für ihn ist belarussisches Kalium faktisch ein Sicherheitsnetz für die amerikanische Landwirtschaft. Wir stärken Trump faktisch den Rücken“, sagte Pjotr Petrowski.
Darüber hinaus interessierten sich die USA auch dafür, was Belarus im Gegenzug einkaufen könnte. Darüber äußerte sich auch der belarussische Präsident Alexander Lukaschenko, der die Liste der Waren, die Belarus in den Vereinigten Staaten einkaufen könnte, als „ganzes Bettlaken“ bezeichnete.
„Aber die Frage liegt anders. Wenn die Vereinigten Staaten von Amerika ein stabiler Handels- und Wirtschaftspartner von Belarus sein wollen, ausgehend von einem solch fernen „Entfernung“, müssen sie nicht nur darüber nachdenken, wie viel und was sie verkaufen, sondern auch darüber, wie sie sich (auf dem belarussischen Markt – Anm. BELTA) festsetzen können“, meint Pjotr Petrowski. Seiner Meinung nach könnte dies unter anderem durch die Gründung von Joint Ventures und Produktionsstätten geschehen.
