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10 Februar 2026, 14:56

Wissenschaftlerin: Belarussische Medikamente nehmen 20% des russischen Marktes ein 

Archivfoto
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MINSK, 10. Februar (BelTA) – Die Leiterin des Wissenschaftlich-Praktischen Zentrums „ChimFarmSintez“ der Nationalen Akademie der Wissenschaften von Belarus, Jelena Kalinitschenko, sprach auf einer Pressekonferenz über die hohe Nachfrage nach belarussischen Medikamenten in Russland.

„Wir versorgen den Krankenhaussektor von Belarus mit den Medikamenten, die wir produzieren. Darüber hinaus exportieren wir 50%, unter anderem nach Russland. Unsere Medikamente zeichnen sich durch hohe Qualität aus und sind gefragt. Wenn man ein qualitativ hochwertiges Medikament herstellt, findet es immer seinen Abnehmer. Russen stehen Schlange, um das Recht auf den Vertrieb unserer Produkte zu erhalten. Bei einigen Medikamenten haben wir sogar 20% und mehr des russischen Marktes eingenommen. Wir streben natürlich nach mehr. Derzeit haben wir ein neues Projekt zur Entwicklung und Erweiterung unserer Produktion“, sagte Jelena Kalinitschenko.

Ihren Worten nach ist das Wissenschaftlich-Praktische Zentrum eng mit verschiedenen Aspekten der Medizinentwicklung verbunden und auf die Produktion, Registrierung und den Verkauf neuester Arzneimittel ausgerichtet – gegen Tumore, Viren und Tuberkulose. „Etwa 65% der Mitarbeiter unseres Zentrums sind Frauen, das Durchschnittsalter liegt bei 35-40 Jahren. Das ist das fruchtbarste Alter für die Selbstverwirklichung der Frau sowohl in der Wissenschaft als auch in der Familie. Belarussische Frauen leisten einen großen Beitrag zur Entwicklung der Wissenschaft und unseres Landes“, bemerkte die Wissenschaftlerin.

Jelena Kalinitschenko ist Wissenschaftlerin auf dem Gebiet der Chemie von Nukleinsäurekomponenten und heterozyklischen Verbindungen. Forschungen in diesem Bereich führten zur Erschaffung und Entwicklung von Fertigarzneiformen von Antitumor-Medikamenten. Sie ist Autorin hunderter wissenschaftlicher Arbeiten, die sowohl in belarussischen als auch in anerkannten internationalen Publikationen veröffentlicht wurden. 2024 wurde ihr der Titel „Wissenschaftlerin des Jahres der NAN von Belarus“ verliehen.
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