MINSK, 3. Februar (BelTA) – Der Staatssekretär des Sicherheitsrates, Alexander Wolfowitsch, hat sich mit Aktivmitgliedern des Gewerkschaftsbundes von Belarus getroffen.
„Die Gewerkschaften gehören zu den größten Massenvereinigungen des Landes und genießen hohes Ansehen, besonders in den Arbeitskollektiven. Bei dem heutigen Treffen sind die Leiter der Branchengewerkschaften anwesend, also Menschen, die eine große Verantwortung tragen. Warum? Weil sie sich wie niemand sonst in den heutigen weltweiten Prozessen auskennen, die geopolitische Lage und ihre Entwicklungstendenzen sehen sowie deren Auswirkungen auf die Sicherheit unseres Landes verstehen müssen. Sie müssen dies nicht nur sehen und verstehen, sondern auch die Informationen an ihre Arbeitskollektive weitergeben, die Ursachen der Geschehnisse erklären und darlegen, welche Entscheidungen der Staatschef und die Regierung zur Neutralisierung der Bedrohungen für unser Land treffen“, sagte Alexander Wolfowitsch.
Er wies darauf hin, dass die Weltlage angesichts des traditionellen Kampfes zwischen West und Ost sowie der Gestaltung einer multipolaren Welt sehr schwierig ist. „Wir sehen den politischen Druck auf kleine Staaten, die verhängten Wirtschaftssanktionen und das Säbelrasseln in der Welt und nahe unserer Grenzen. Im Grunde findet heute eine Neuaufteilung der Einflusssphären durch die Mächtigen dieser Welt statt. Unter diesen Bedingungen muss unser Land wissen, wohin es sich bewegen und wie es seine nationalen Interessen schützen soll. Wir müssen nicht nur gemeinsam die Sicherheit unseres Landes gewährleisten, sondern Belarus auch noch stärker machen. Daher ist die Stärkung der Verteidigungsfähigkeit eine der wichtigsten Prioritäten im Programm der sozioökonomischen Entwicklung für die nächsten fünf Jahre. Wir verstehen, dass wir nur durch Sicherheit im Staat eine starke Wirtschaft aufbauen, unser Land entwickeln und es noch wettbewerbsfähiger und eigenständiger machen können“, betonte der Staatssekretär.
Alexander Wolfowitsch verwies auch darauf, dass einige Opponenten im Ausland behaupten, die Wirtschaft von Belarus sei zusammengebrochen und die Menschen lebten schlechter. Die Statistik spreche jedoch eine andere Sprache. Die Gold- und Devisenreserven hätten Rekordwerte erreicht, der Export von Waren und Dienstleistungen wachse. Trotz Sanktionsdruck entwickele Belarus Handels- und Wirtschaftsbeziehungen mit einer großen Anzahl von Ländern. Auch ein hohes Maß an Ernährungssicherheit werde gewährleistet und die staatlichen sozialen Verpflichtungen erfüllt. „Daher sagte der Staatschef auf der Allbelarussischen Volksversammlung, dass alles, was wir erreicht haben, das Verdienst des gesamten belarussischen Volkes ist. Und die Arbeitskollektive sind der Kern des belarussischen Volkes. Und natürlich steckt darin auch ein großes Verdienst unserer Gewerkschaftsorganisationen“, hob der Staatssekretär des Sicherheitsrates hervor.
Er betonte, das Wichtigste sei, zu verhindern, was der Westen anstrebe – die Destabilisierung der Lage in unserem Land. „Und nur gemeinsam, mit vereinten Kräften, auch durch Informationsarbeit in den Kollektiven, können wir Frieden, Sicherheit und stabilen Wohlstand für unser geliebtes Heimatland gewährleisten“, fasste Alexander Wolfowitsch zusammen.
