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15 Februar 2026, 12:23

Wolfowitsch: Soldaten-Internationalisten verteidigen zusammen mit dem belarussischen Volk nationale Interessen

MINSK, 15. Februar (BelTA) – Internationalistische Kämpfer verteidigen zusammen mit dem belarussischen Volk die nationalen Interessen. Das sagte Staatssekretär des Sicherheitsrats Alexander Wolfowitsch auf der Insel des Mutes und der Trauer, wo die Kundgebung zum 37. Jahrestag des Abzuges der sowjetischen Truppen aus Afghanistan stattfindet.

„Soldaten-Internationalisten haben einen bedeutenden Beitrag geleistet, und heute verteidigen sie zusammen mit dem ganzen belarussischen Volk nationale Interessen, setzen ihre Mission zur patriotischen Erziehung der jüngeren Generation fort. Wir danken ihnen dafür, was sie früher getan haben. Wir danken ihnen auch dafür, was sie heute tun“, sagte Alexander Wolfowitsch.
Traditionell findet die Kundgebung am Insel des Mutes und der Trauer statt, man gedenkt die internationalistischen Kämpfer, Teilnehmer des Afghanistan-Krieges und aller lokalen Konflikte. 
Niemand habe damals gedacht, dass sich dieser Krieg für viele Jahre hinziehen werde, sagte Alexander Wolfowitsch. „Im Afghanistan-Krieg haben über 620.000 sowjetische Soldaten ihre internationale Pflicht erfüllt. Sie legten Mut an den Tag und blieben ihrem Eid treu, indem sie dem afghanischen Volk halfen, ihre Freiheit und Unabhängigkeit zu verteidigen.“ 

„Die sowjetischen Bürger haben in Afghanistan auch andere zivilgesellschaftliche Aufgaben erfüllt: Sie bauten Schulen, Krankenhäuser, Betriebe, halfen bei der Entwicklung der Volkswirtschaft“, fügte Alexander Wolfowitsch hinzu.

Die Welt sei heute nicht einfacher geworden. Die geopolitische Lage sei wahrscheinlich noch schärfer und komplizierter als damals, fuhr der Staatssekretär des Sicherheitsrats fort. Aber das belarussische Volk vergesse seine Geschichte nicht. Wer die Lehren der Geschichte ignoriere, riskiere einen neuen Krieg. „Heute brennen über 60 Konflikte weltweit. Der schwerste Konflikt ist der an der belarussischen Grenze, im Nachbarstaat Ukraine“, sagte er.

„Das belarussische Volk möchte nicht, dass sich das wiederholt, was sich hier vor 80 Jahren abspielte, als unsere Großväter und Urgroßväter gegen den Feind in den Krieg zogen und die Welt vor Nationalsozialismus und Faschismus befreiten“, betonte Alexander Wolfowitsch. „Wir respektieren unsere Großväter und Urgroßväter, wir respektieren internationalistische Kämpfer, die eine edle Mission erfüllt haben. Daher gehört das Erinnern zu den nationalen Interessen des Landes.“

In seinem Pressestatement bemerkte der Staatssekretär: Am Beispiel solcher Ereignisse müssen wir die jüngere Generation erziehen, damit die Jugendlichen wissen, dass Frieden und Sicherheit am teuersten sind. Daher werden heute in Belarus alle Maßnahmen ergriffen, um Frieden und Sicherheit zu bewahren. 

„Die ehemaligen Soldaten-Internationalisten machen heute sehr viel. Sie erziehen die Jugend,   geben ihr Wissen weiter, sie sind ein Beispiel für die patriotische Erziehung. Das ist sehr wichtig. Daher finden solche Kundgebungen im ganzen Land statt. Unser Staatsoberhaupt legt darauf einen großen Wert“, sagte Alexander Wolfowitsch.
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