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19 Juni 2024, 12:24

Wolfowitsch über geopolitische Lage: Die Welt wird zu einem Testgelände für globale Konfrontation

MINSK, 19. Juni (BelTA) - Die Welt verwandelt sich langsam und sicher in ein Versuchsfeld für globale Konfrontation. Militärische Konflikte werden immer mehr von hybriden Strategien geprägt. Das erklärte Staatssekretär des Sicherheitsrates Alexander Wolfowitsch bei der Eröffnung der Ausstellung „Internationale Sicherheit. Belarus - 2024“.

„In den vergangenen zwei Jahren seit der letzten Veranstaltung ist die geopolitische Lage auf unserem Planeten nicht stabiler und berechenbarer geworden. Allein im letzten Jahr wurden über 25 militärische Konflikte auf verschiedenen Kontinenten entfesselt und fortgesetzt. Die Welt entwickelt sich methodisch zu einem Versuchsgelände für globale Konfrontation. Es gibt kein Land und keine Nation auf der Welt, die sich absolut sicher fühlen kann“, sagte Alexander Wolfowitsch.



Der Staatssekretär des Sicherheitsrates betonte, dass auf strategischer Ebene eine „Hybridisierung“ militärischer Konflikte stattfindet. Mittel, die dabei intensiv eingesetzt werden, sind mediale Konfrontation und psychologischen Methoden, Einsatz von KI, Einmischung in die inneren Angelegenheiten von Staaten, Provokation von bewaffneten Konflikten unter dem Vorwand der Demokratisierung und des Kampfes für Menschenrechte.

„Die nukleare und biologische Agenda gewinnt zunehmend an Bedeutung. Die Maßnahmen zur Aufrechterhaltung der ständigen Kampfbereitschaft der strategischen Offensivkräfte werden intensiviert“, stellte Alexander Wolfowitsch fest. „Die Massenmedien thematisieren regelmäßig die Schaffung biologischer Waffen“.

Der Staatssekretär des Sicherheitsrates wies darauf hin, dass die Gewährleistung der Informations- und insbesondere der Cybersicherheit vollkommen anders wahrgenommen werden. Jedes Jahr werden Millionen von Cyberangriffen auf kritische Infrastruktur und Informationsressourcen verschiedener Länder registriert.

„Der Einsatz von Drohnen und unbemannter Flugobjekte wird immer breiter. Nicht nur für zivile, sondern leider auch für militärische Zwecke. Die Spezialdienste suchen heute nach Wegen, wie man die Gefahr der Nutzung solcher Technologien durch Terroristen reduziert“, erklärte Alexander Wolfowitsch.
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