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Woropajew: Museum für Kriegsgeschichte ist ein Tempel der Erinnerung für Belarussen

Gesellschaft 22.10.2019 | 14:54
Archivfoto
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MINSK, 22. Oktober (BelTA) - Belarussisches staatliches Museum für Geschichte des Großen Vaterländischen Krieges ist ein Tempel der Erinnerung für Belarussen. Das erklärte der Direktor des Museums, Wladimir Woropajew, vor Journalisten.

„Unser Museum ist ein Tempel der Erinnerung, ein Ort, wo man den Wert des Friedens einsehen kann. Unsere Aufgabe besteht darin, den Besuchern den Preis des Siegs zu zeigen. Wir müssen den künftigen Generationen nahelegen, was zu tun, um solche Ereignisse zu vermeiden. Zurzeit versuchen viele, die Geschichte zu revidieren. Unser Museum gibt sich Mühe, über die Wahrheit des Krieges zu berichten. Das Museum birgt einzigartige Raritäten“, sagte Wladimir Woropajew.

In den letzten 5 Jahren wurde das Museum für Geschichte des Großen Vaterländischen Krieges von Vertretern von über 100 Staaten besucht. Die meisten Besucher kommen aus Russland, China, den USA, Großbritannien, der Türkei und Deutschland. „Wir haben viel zum Zeigen und Erzählen. Jeder Besucher unseres Museums begreift die Tiefe der Tragödie und das Heldentum des sowjetischen Volkes im Krieg. Unser Volk hat diesen Großen Sieg erobert. Wir geben uns Mühe, die Museumsbestände zu erneuern und Besucher zu beeindrucken“.

Belarussisches staatliches Museum für Geschichte des Großen Vaterländischen Krieges wurde am 22. Oktober 1944 in einem der nicht vom Krieg zerstörten Gebäude – Haus der Gewerkschaften auf dem Freiheitsplatz eröffnet. 1966 zog das Museum in das Gebäude auf dem Lenin-Prospekt, 25a ein (heutiges Prospekt der Unabhängigkeit). Auf Initiative des Präsidenten machte man sich im April 2010 an die Errichtung eines neuen Museumsgebäudes auf dem Prospekt Pobeditelej. Die feierliche Eröffnung fand am 2. Juli 2014 statt.

Die Museumsbestände bergen 30 Sammlungen. Das sind über 154 Tsd. Ausstellungsgegenstände. Sie sind durch Fotos, Dokumente, Briefe, persönliche Sachen der Frontsoldaten, Partisanen, Untergrundkämpfer vertreten. Besonders wichtig sind die Sammlungen handgeschriebener Partisanenzeitschriften und selbstgebauter Partisanenwaffen. Die Zeitschriften sind eine Art Enzyklopädie durch das Leben der belarussischen Partisanen und jeder Gegenstand aus der Sammlung selbstgebauter Waffen wurde von Händen begabter Waffenmeistern angefertigt.

Belarussisches staatliches Museum für Geschichte des Großen Vaterländischen Krieges gehört mit Recht zum nationalen Erbe des Landes. Es hält die Erinnerung an die unersetzlichen Verluste und ungeheuren Schwierigkeiten wach, die das belarussische Volk während des Krieges aushielt.

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