MINSK, 5. August (BelTA) – Belarus ändert seine Vorgehensweise bei der Rekultivierung von Ackerland, um den Verlust nutzbarer Flächen durch Verbuschung zu verhindern. Dies erklärte Vizepremierminister Juri Schulejko auf einem Praxisseminar für Vertreter von Meliorationsbetrieben im Kreis Ljuban.
Das Thema der Landverbesserung genießt in Belarus auf höchster politischer Ebene große Aufmerksamkeit. Der Staatschef wies die Fachbetriebe an, wild gewachsene Sträucher und Bäume auch von kleineren landwirtschaftlichen Parzellen konsequent zu entfernen, um wertvolles Agrarland zurückzugewinnen.
Juri Schulejko betonte, dass der belarussische Premierminister eine grundlegende Änderung der Arbeitsweise angeordnet habe. Bisher wurden gerodete Sträucher und Bäume oft auf den Feldern zu Haufen aufgeschüttet und erst Jahre später mit Bulldozern weggeschoben. „Das Ziel ist nun, bestehende Holzhaufen mit Spezialmaschinen direkt vor Ort zu zerkleinern und künftig keine neuen Deponien auf den Feldern mehr anzulegen“, so der Vizepremierminister.
Darüber hinaus soll der Einsatz von Mulchern und Forstfräsen massiv verstärkt werden. Diese Geräte können Baumstümpfe und Wurzelwerk auch direkt im Boden zerkleinern, um die Flächen sofort wieder nutzbar zu machen.
