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01 Februar 2023, 14:03

Zusammenarbeit wird intensiviert. BSU unterzeichnete sechs Absichtserklärungen mit Simbabwe

Foto von BSU
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MINSK, 01. Februar (BelTA) - Ein breites Spektrum an Forschungs- und Innovationskooperationen wurde von der Belarussischen Staatlichen Universität (BSU) in Simbabwe vorgestellt. Die Arbeit der Universitätsdelegation im Land fand vom 30. Januar bis zum 1. Februar im Rahmen des Staatsbesuchs des belarussischen Präsidenten Alexander Lukaschenko statt, teilt der Pressedienst der Universität mit.

Die BSU-Delegation mit dem Rektor Andrej Korol an der Spitze hat am belarussisch-simbabwischen Businessforum "Horizonte erweitern: Lösungen für eine dynamische wirtschaftliche Entwicklung" sowie an einer Reihe von Bildungs- und Wissenschaftsveranstaltungen teilgenommen. Die Belarussische Staatliche Universität kooperiert mit Simbabwe im Rahmen eines im Jahr 2019 unterzeichneten Abkommens mit dem Ministerium für höhere und sekundäre Fachbildung, Wissenschaft und technologische Entwicklung.

"Die Zusammenarbeit zwischen den beiden Ländern wird sich in naher Zukunft intensivieren. Das lässt dieses Abkommen mit bestimmten Inhalten ausfüllen und neue Vereinbarungen im Bereich Bildung und Wissenschaft treffen. Das erste Ergebnis für die BSU war die Unterzeichnung der Absichtserklärungen mit sechs Universitäten: die Universität Simbabwe, Offene Universität Simbabwe, Staatliche Universität Lupane, Nationale Universität für Technologie und Wissenschaft, das Technologische Institut Harare, die Technologische Universität Tschinchoi. Die Abkommen beinhalten allgemeine Bedingungen der interuniversitäteren Zusammenarbeit in Bildung, Wissenschaft, sowie bei der Umsetzung gemeinsamer Projekte in verschiedenen Bereichen. Es wird geplant, den akademischen Austausch von Studenten und Fachleuten zu entwickeln, an Forschungs- und Bildungsprojekten teilzunehmen und Materialien, Pläne, Veröffentlichungen und andere relevante Informationen auszutauschen", so der BSU-Pressedienst.

Während des Besuchs traf der BSU-Rektor mit der Leitung des Ministeriums für höhere und sekundäre Fachbildung, Wissenschaft und technologische Entwicklung zusammen und führte Gespräche mit Amtskollegen aus führenden simbabwischen Universitäten im Rahmen von Rundtischgesprächen, Sitzungen und Besuchen. "Die BSU unterbreitete ihre Vorschläge für Zusammenarbeit der Nationalen Universität für Technologie und Wissenschaft, dem Technologischen Institut Harare, der Technologischen Universität Tschinchoi, Staatlichen Universität Lupane. Sie betreffen Medizin, Pharmazie, Wasserwirtschaft, Wasserreinigung, Geologie, Mineralienexploration, Biotechnologie, Ökologie, Bodenkunde und viele andere. Und zwar wurden die Gesprächspartner aus dem afrikanischen Land über die Herstellung von Arzneimitteln, Ultraschallgaszählern, Dienstleistungen für die angewandte Lösung im Bergbau und die Behandlung von kontaminiertem Wasser unterrichtet. In der Landwirtschaft könnten gemeinsame Projekte zur Untersuchung der Auswirkungen der Bodenversalzung auf Pflanzen und Nutzpflanzen sowie des Klimawandels auf die Umwelt vielversprechend sein. Die Interaktion im Bildungsbereich zeigt sich darin, dass simbabwische Staatsangehörige im Institut für Weiterbildung ausgebildet werden, Master- und Postgraduiertenstudium sowie Erwachsenenbildungsprogramme in Englisch vornehmen können.

Vorgeschlagen werden auch die Entwicklung und Durchführung gemeinsamer Bildungsprogramme, die Teilnahme an wissenschaftlichen Konferenzen, die Organisation von Gastvorlesungen und Praktika für Lehrkräfte und Studierende aus Simbabwe. Insgesamt hat die BSU mehr als 20 Vorschläge unterbreitet", teilt man im Pressedienst der Belarussischen Staatlichen Universität mit.

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