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MINSK, 13. Februar (BelTA) – Im Jahr 2025 haben belarussische Sportler über 730 Auszeichnungen bei verschiedenen internationalen Wettbewerben erobert. Das gab Sportminister Sergej Kowaltschuk auf der abschließenden Kollegiumssitzung der Sportbehörde bekannt.
Der Sportminister bemerkte, dass unter Berücksichtigung der schrittweisen Zulassung belarussischer Athleten zu internationalen Wettbewerben im vergangenen Jahr die National- und Auswahlmannschaften der Republik Belarus bei Welt- und Europameisterschaften sowie Welt- und Europacups 735 Medaillen gewannen, davon 192 goldene, 229 silberne und 314 bronzene. Insbesondere bei planetaren und kontinentalen Meisterschaften verbuchten die Belarussen 117 Auszeichnungen (33 Gold, 37 Silber, 47 Bronze, darunter 40 Medaillen in olympischen Sportarten (11, 9, 20)). Bei den 3. Spielen der GUS-Staaten in Aserbaidschan gewannen belarussische Athleten 122 Medaillen (32, 38, 52) und belegten den dritten Platz in der Mannschaftswertung. Bei den 25. Sommer-Deaflympics 2025 wurden die Belarussen Gewinner von 12 Auszeichnungen (3, 4, 5).
Belarussische Sportler erzielten auch bei Welt- und Europameisterschaften gute Ergebnisse – Vertreter des Sportreservats gewannen 304 Medaillen (75, 97, 132).
Der Sportminister merkte auch an, dass belarussische Athleten im Jahr 2026 an Welt- und Europameisterschaften sowie Welt- und Kontinentalcups teilnehmen werden. Allerdings heben noch nicht alle internationalen Verbände die Sanktionen auf, insbesondere bei Mannschaftswettbewerben. Dennoch gewinnt der Rückkehrprozess an Fahrt, und nun sind unsere Athleten am Zug. In diesem Jahr finden auch die Wettkämpfe des Pokals der stärksten Sportler in Winter- und Sommerarten statt. Erst kürzlich fand in „Raubitschi“ eine Etappe des GUS-Pokals im Biathlon statt. Nach Aussagen der Sportler und Gäste war er auf höchstem Niveau organisiert und stand den Etappen des Weltcups in nichts nach.
Darüber hinaus werden in Minsk traditionelle Turniere stattfinden, insbesondere im Ringen – zum Gedenken an Alexander Medwed, das 30. Turnier um den Preis des Präsidenten im Sambo sowie die Unionsstaatsmeisterschaft im Fechten. Ende letzten Jahres hob das Internationale Olympische Komitee das Verbot der Austragung offizieller internationaler Wettbewerbe auf dem Territorium von Belarus auf, was zweifellos ausländische Sportler in unser Land locken wird und die Zuschauer Weltstars sehen werden. Eine weitere positive Entscheidung des IOC war die Erlaubnis für belarussische Athleten, bei Jugendwettkämpfen mit nationaler Symbolik anzutreten – mit eigener Flagge und Hymne. „Wir begrüßen solche Schritte seitens der internationalen Sportstrukturen nur. Wir werden hoffen, dass die Vernunft siegt und die Belarussen bald vollwertig in die internationale Sportfamilie zurückkehren“, betonte Sergej Kowaltschuk.
