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15 April 2026, 11:57

Bogdanowitsch: Sanktionen haben belarussische und russische Sportler geeint und gestählt 

MINSK, 15. April (BelTA) — Die unbegründeten Sanktionen haben die belarussischen und russischen Sportler nur noch mehr gestählt – sie sind eine Familie geworden und arbeiten weiterhin zusammen und helfen einander, trotz aller Schwierigkeiten. Das erklärte der Olympiasieger Alexander Bogdanowitsch auf dem Nationalen Athletenforum in Minsk.

„Die wahren Prinzipien des Olympismus dulden keinerlei Diskriminierung, das ist von vornherein einfach inakzeptabel. Daher sind die unbegründeten Verbote, die gegen Belarussen und Russen verhängt wurden, absolut inakzeptabel. Dennoch haben Belarussen und Russen trotz aller Schwierigkeiten Charakterstärke gezeigt und sind bereit, auf die internationale Bühne zurückzukehren“, betonte Alexander Bogdanowitsch.
Die vierfache Olympiasiegerin Darja Domratschewa bemerkte, dass bei den jüngsten Spielen in Italien die belarussischen und russischen Biathleten sehr gefehlt hätten. „Das sind sehr starke Mannschaften, die zu den Favoriten der Olympischen Spiele gehört hätten. Eine Garantie, dass sie im Wettkampf mit sehr starken Gegnern die Besten geworden wären, gibt es nicht – das ist eben Sport. Aber ich bin mir sicher, dass die Belarussen und Russen bereit waren, ihren großen Traum zu verwirklichen und um die Plätze auf dem olympischen Podest zu kämpfen“, fügte sie hinzu.

Die Olympiasiegerin von 2018 im Freestyle-Skiing, Anna Guskowa, sagte, sie habe auch bei den Olympischen Spielen 2026 ein gutes Ergebnis zeigen wollen, aber es habe nicht geklappt. „Einer der Hauptgründe war, dass uns schlichtweg die Zeit zur Vorbereitung gefehlt hat. Wir wurden nur wenige Wochen vorher zugelassen, während andere sich mehrere Jahre lang vorbereitet hatten. Und das Wichtigste sind doch die Weltcup-Etappen, denn dort wird das Programm perfektioniert. Letztendlich konnten wir nur an drei Weltcups teilnehmen, und das Hauptziel war es, Ranglistenpunkte zu sammeln. Das ist gelungen, aber ein Podiumsplatz in Italien war nicht drin. Aber ich kann für mich sagen: Ich habe alles Mögliche getan, meine Sprünge sauber ausgeführt, aber die Kampfrichter waren aus irgendeinem Grund anderer Meinung“, erzählte sie.

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