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02 September 2026, 09:50

Weltmeisterin im Fünfkampf Gnedtschik: „Bin nicht schlafen gegangen, ohne die Ergebnisse meiner Brüder zu kennen“

MINSK, 2. September (BelTA) – Die zweifache Siegerin der Fünfkampf-Weltmeisterschaft 2026, Maria Gnedtschik, hat über ihren Auftritt beim Saisonhöhepunkt und die Unterstützung ihrer Brüder aus der Ferne berichtet.

Bei dem Weltforum in China gewannen Maria Gnedtschik und Anastassija Orel Gold in der Staffel, gemeinsam mit Violetta Hurejeva sicherten sie sich zudem den Titel im Mannschaftswettbewerb. Im Einzel belegte Maria den sechsten Platz – in der letzten Disziplin des Programms verbesserte sie sich um neun Ränge.

„Eine bessere Einzelplatzierung wäre möglich gewesen, aber nicht alles lief im Schwimmen und Fechten rund, und beim Schießen habe ich ein paar zusätzliche Fehlschüsse zu viel gemacht. Vor dem Lauf wussten wir mit den Mädchen, dass wir eine Medaille holen würden. Ich wollte so schnell wie möglich laufen und so viele Plätze wie möglich gutmachen, um mehr Punkte für das Team zu holen“, so Gnedtschik. „Der emotionalste Moment war der Sieg in der Staffel. Das ist meine erste Medaille bei Weltmeisterschaften, ich war überglücklich. Wir haben daran geglaubt, wir sind mit dem größten Ehrgeiz an den Start gegangen, aber nach dem Ziel waren wir trotzdem ein wenig geschockt.“

Parallel dazu fand in Spanien die Jugend- und Junioren-Weltmeisterschaft statt, bei der die Brüder von Maria auf sich aufmerksam machten. Akim Gnedtschik siegte im Einzel und in der Staffel der U19, während Klim im Einzel der U15 Silber holte und in der Staffel sowie im Mixed den Titel gewann.

„Trotz der großen Zeitverschiebung habe ich versucht, alles zu verfolgen. Nach meiner Qualifikation bin ich erst gegen ein Uhr nachts ins Bett gegangen, weil ich auf ihre Ergebnisse gewartet habe. Auch an einem der folgenden Tage bin ich nicht schlafen gegangen, bis ich die Nachricht gesehen habe, dass Akim Weltmeister ist. Ich war sehr müde, aber ich konnte nicht schlafen, ich habe mir Sorgen gemacht. Wir haben auch Kontakt gehalten – ich habe meinen Brüdern sogar zwischen meinen eigenen Disziplinen angerufen“, erzählte Maria.

Am kommenden Wochenende wird die zweifache Weltmeisterin am Pokal des Unionsstaates in Moskau teilnehmen, und in der folgenden Woche werden Gnedtschik und andere Mitglieder der Nationalmannschaft im Modernen Fünfkampf beim Finale des Pawel-Lednew-Pokals in Minsk an den Start gehen.

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