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12 März 2020, 12:37

Alexander Lukaschenko zum Coronavirus in Belarus: „Kein Grund zur Panik“

MINSK, 12. März (BelTA) – Der belarussische Präsident Alexander Lukaschenko ist überzeugt, dass es in Belarus angesichts der aktuellen Situation mit COVID-19 dennoch keinen Grund gibt, in Panik zu verfallen.

Die Ausbreitung des Coronavirus war eines der Themen, das der Staatschef beim Arbeitsgespräch mit dem Gesundheitsminister Wladimir Karanik angesprochen hat. „Ich verstehe, dass es uns gelungen ist, in diese Krise ruhig einzusteigen. Natürlich sehen wir den Ernst der Sache und müssen wachsam sein. Aber zur oder Panikmache besteht kein Grund“, sagte der belarussische Staatschef.

Alexander Lukaschenko mahnte die Bevölkerung des Landes zur Selbstbeherrschung: „Der absurde Ansturm auf einige Medikamente und die Atemschutzmasken nützt nichts. Das ist eine Überforderung, die niemand braucht.“

Der Präsident sagte, dass viele belarussische Betriebe derzeit für Atemschutzmasken-Nachschub sorgten. „Es gibt ausreichend Mundschutzmasken in Belarus. Täglich werden bis zu 100.000 Masken hergestellt. Wer sie braucht, der möge sie erwerben“, sagte er.

Die Weltgesundheitsorganisation empfiehlt Mundschutzmasken für bereits Infizierte oder Kranke, um die Ausbreitung der Infektion zu vermeiden. „Wir haben nichts dagegen, wenn manche diese Masken und Schutzbekleidung tragen. Aber hier darf es keine Überspitzungen geben, keine Panikmache“, warnte er.

Ungeachtet der Besorgnis wegen Corona-Virus sei die Erkrankungsrate an Grippe und anderen Infektionen in Belarus gering, stellte der Staatschef fest.

Für eine erfolgreiche Bekämpfung des Virus müsse das gesamte Gesundheitssystem eines Staates auf Menschen ausgerichtet sein und nicht irgendwelche kommerziellen Ziele verfolgen, betonte Alexander Lukaschenko. Er rief die Menschen dazu auf, einer Ausbreitung des Coronavirus durch grundlegende Hygienemaßnahmen vorzubeugen und bei Verdacht einer Infizierung weitere Kontakte mit Menschen zu vermeiden und sofort alle notwendigen Maßnahmen zu ergreifen.

Der Präsident drückte den chinesischen Virusforschern und Experten in diesem Bereich große Dankbarkeit aus. „Unsere chinesischen Partner befassen sich mit diesem Problem länger als die anderen, sie verbergen nichts vor uns, sie geben uns alle notwendigen Informationen und Ratschläge. Sie haben bereits Erfolge im Kampf gegen das Virus erzielt. Ihre Empfehlungen sind sehr wertvoll. Wir danken ihnen dafür sehr. Aber auch unsere Ärzte waren auf der Höhe“, resümierte das Staatsoberhaupt.

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