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Präsident
16 April 2024, 13:44

"Es gibt etwas, worauf wir stolz sein können, aber wir müssen weitermachen". Das fordert Lukaschenko von der Landwirtschaft

MINSK, 16. April (BelTA) – Unsere Landwirtschaft hat viel, worauf sie stolz sein kann, aber die Arbeit des Agrarsektors sollte nachhaltiger gestaltet werden und seine Entwicklung sollte fortschrittlich sein. Dies erklärte der belarussische Präsident Alexander Lukaschenko auf der Besprechung zur Entwicklung des Agrarsektors.

Das aktuelle Treffen, so das Staatsoberhaupt, sei eine logische Fortsetzung der Praxis der objektiven und systematischen Analyse der Lage in bestimmten Wirtschaftssektoren. Diesmal stehen Fragen der Entwicklung des Agrarsektors, der Verbesserung seiner Effizienz und der Erhöhung seines Beitrags zum Gesamteinkommen auf der Tagesordnung.

"Das Wohlergehen unserer Bevölkerung, die Deviseneinnahmen, der Grad der Ernährungssicherheit und letztlich die sozio-politische Stabilität des Landes hängen weitgehend von der Situation auf dem Lande ab. Die Menschen müssen zuallererst ernährt und gekleidet werden - mit einem Wort, sie müssen normal leben. Dann wird es sozioökonomische Stabilität geben. Die Landwirtschaft leistet dazu einen wichtigen Beitrag", betonte Alexander Lukaschenko. - Generell können die Landwirte sehr stolz auf ihre Arbeit sein. Belarus ist bei Grundnahrungsmitteln völlig autark. Es übertrifft andere GUS-Länder in Bezug auf die Produktion und den Pro-Kopf-Verbrauch solcher Produkte deutlich", sagte Alexander Lukaschenko.

So liegt die Versorgung mit Milch bei fast 270 %, mit Fleisch bei 135 %, mit Zucker bei mehr als 150 % und mit Kartoffeln bei 112 %.

Auch in der Weltrangliste steht Belarus in einer Reihe von Positionen gut da. Das Land gehört zu den fünf größten Exporteuren von Milchprodukten und zu den 20 größten Exporteuren von Fleischerzeugnissen, die die wichtigsten landwirtschaftlichen Produkte darstellen.

Einheimische Lebensmittel werden in mehr als 107 Länder der Welt geliefert, die Deviseneinnahmen aus dem Verkauf belaufen sich im Jahr 2023 auf fast 7,5 Mrd. USD. "Und das bei einem starken Rückgang der Weltmarktpreise", so der Präsident.

Deshalb, so Alexander Lukaschenko, wird sich die Diskussion auf der Besprechung nicht so sehr auf die Erfolge konzentrieren, sondern auf die bestehenden Probleme, deren Lösung es ermöglichen wird, deutlich höhere Indikatoren zu erreichen.

"Heute ist unsere Disposition wie folgt. Nach den Ergebnissen des letzten Jahres, 2023, haben wir ein bescheidenes Wachstum der landwirtschaftlichen Produktion von etwas mehr als 1 % (während die pflanzliche Produktion um mehr als 1 % zurückging, die tierische Produktion um 4,5 %). Wenn man bedenkt, wie viel in das Dorf investiert wird, ist das mehr als bescheiden", betonte der Präsident.
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