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29 Mai 2024, 15:15

Gemeinsame Weltraumforschung: Lukaschenko erzählt über Vereinbarungen mit Putin

ORSCHA, 29. Mai (BelTA) – Präsident Alexander Lukaschenko hat über die Vereinbarungen mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin erzählt, die sie in Bezug auf die gemeinsame Weltraumforschung getroffen haben. Auf dieses Thema wurde das Staatsoberhaupt bei seinem Besuch im Orschaner Werk Legmasch angesprochen. 

Was die Fortsetzung der Weltraumflüge anbelangt, so wurde vereinbart, dass Russland bei Bedarf Vertreter des Nachbarstaates mit in das entsprechende Weltraumprogramm aufnehmen wird. In diesem Fall wird eine regelrechte Ausbildung erfolgen mit langfristigen Aufgaben und Programmen. Die Vereinbarung mit Putin gilt, die belarussischen Kosmonauten werden auf Wettbewerbsbasis ausgelesen. „Ein riskanter Job, dafür aber sehr beliebt“, fügte Alexander Lukaschenko hinzu.

Alexander Lukaschenko erwähnte auch die Pläne Russlands, eine eigene Raumstation zu bauen. „Die Russen beginnen mit dem Bau ihrer eigenen Raumstation, Putin hat mir davon erzählt. Mir sagte er: Wenn du willst, mach mit. Lass uns sie gemeinsam bauen. Im Rahmen der Möglichkeiten. Wir werden darüber nachdenken. Wenn unsere klugen Leute beschließen, es zu tun, werden wir uns daran beteiligen. Aber das ist für uns nicht die Hauptsache. Wir müssen unseren Sektor aufrechterhalten.“

In diesem Zusammenhang erklärte das Staatsoberhaupt, dass Belarus seit der Sowjetzeit seine eigene Nische in der Raumfahrtindustrie eingenommen hat. Dazu gehören Satellitenbau und Mikroelektronik. „Wir produzieren viel für die Raumfahrt, vor allem jetzt. Angefangen bei der Mikroelektronik und Chips. Wir helfen der  Kosmonautik, die wir in Russland gelassen haben. Zu Sowjetzeiten haben wir viele Dinge hergestellt, von Instrumenten bis hin zur Verkleidung von Raumfahrzeugen“, sagte er. „Wir haben gute Weltraumsatelliten für die Fernerkundung der Erde gebaut und tun dies auch heute noch, wir können Kommunikationssatelliten bauen und so weiter. Das ist unsere Nische. Wir arbeiten in dieser Richtung und werden dies auch weiterhin tun. Dazu kommt die Mikroelektronik. Wir haben unsere Produktion aufrechterhalten.“
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