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Präsident
26 Oktober 2021, 12:24

Herbstbestellung: Staatschef stellt harte Forderungen an Gouverneure

LIDA, 26. Oktober (BelTA) – „Alle Kräfte anspannen“ heißt die aktuelle Forderung des belarussischen Präsidenten an Landwirte und landwirtschaftliche Betriebe. Alexander Lukaschenko inspiziert heute die Stadt Lida im Gebiet Grodno und will das Thema Herbstbestellung mit den lokalen Behördenleitern diskutieren.

Seine Arbeitsreise in die Region Grodno begann Alexander Lukaschenko mit dem Besuch der Stadt Lida. Hier fragte er den Gouverneur, wie es um die Landarbeiten bestellt ist. Er kritisierte Mängel und Unzulänglichkeiten und stellte konkrete Aufgaben: einige Arbeiten sollten in kurzer Zeit und innerhalb eines angemessenen Zeitrahmens durchgeführt werden.

Zunächst sprach Alexander Lukaschenko die Maisernte an. Bei Frosttemperaturen mache es keinen Sinn, Mais für Silage zu ernten, sagte er. „Der Körnermais ist so schnell wie möglich zu ernten. Warten Sie bis Ende November und hoffen auf ein gutes Wetter, können sie den Rest einfach verlieren. Besonders wenn der erste Schnee fällt.“

Er warnte den stellvertretenden Premierminister Alexander Subbotin, der für die Landwirtschaft zuständig ist: „Ich möchte nicht davon hören, dass irgendwo der Körnermais ungeerntet unterm Schnee liegt. Ich bin heute um 11.00 Uhr mit dem Hubschrauber über die Felder geflogen und habe weder Maishäcksler noch Traktoren mit Pflug gesehen.“

Der Staatschef wies auf das unterschiedliche Niveau der Landbewirtschaftung im Gebiet Minsk und im Gebiet Grodno hin: „Der Unterschied ist krass, als ob man bei der Einreise in das Gebiet Grodno sofort in einen anderen Staat ankommen würde“.

„Meine Aufgabe ist wie folgt: Innerhalb einer Woche sollen in großen Landwirtschaften zwei Traktoren und in kleinen Landwirtschaften ein Traktor auf dem Ackerfeld sein. Ich meine energieintensive Traktoren, die wir im letzten und diesen Jahr zu Tausenden an Agrarier übergeben haben. Wo sind diese Traktoren heute? Sie sollen alle Kräfte anspannen!“

Alexander Lukaschenko wies auf eine Reihe weiterer spezifischer Nachteile bei der landwirtschaftlichen Arbeit hin und erteilte klare Anweisungen.

„Wir sind erstarrt, wir haben uns beruhigt. Und ganz vergessen, dass wir im Frühjahr dann sehr viel und sehr hart zu arbeiten haben. Wir werden es nicht schaffen!“ betonte das Staatsoberhaupt. Kein Gouverneur werde im Amt bleiben, wenn die Felder nicht gepflügt seien und der Mais nicht geerntet, warnte er.

Alexander Lukaschenko machte darauf aufmerksam, dass die Erfüllungsdisziplin und die Arbeit mit Personal das A und O der Tätigkeit der Gebietsinspekteure ist.

Die Leitung der Region Grodno stellte Alexander Lukaschenko vor einer weiteren Aufgabe: „Meliorationsarbeiten sind das strategische Ziel. Wir haben fruchtbare Landböden nicht zu verlieren. Sie sind zu retten“, sagte er.

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