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Präsident
14 Juni 2022, 13:19

Interesse ist enorm. Lukaschenko setzt auf verstärkte Zusammenarbeit mit Russland in Mikroelektronik

MINSK, 14. Juni (BelTA) - Die Entwicklung der Mikroelektronik darf sich nicht auf nationale Grenzen beschränken: Die Arbeiten sollten in enger Zusammenarbeit mit Russland durchgeführt werden. Der belarussische Präsident Alexander Lukaschenko gab diese Erklärung bei der Besprechung über den Stand und die Entwicklung der Mikroelektronik ab.

"Man darf sich nicht auf nationale Grenzen beschränken. Das wird keine gewünschte Wirkung haben", betonte der belarussische Regierungschef, als er über die Aussichten der Mikroelektronikentwicklung sprach. „Wir sollten nicht nur mit Russland zusammenarbeiten, sondern auch mit den Amerikanern, Japanern und so weiter, wo man uns nicht erwartet. Und sei es nur, um das höchste Niveau zu sehen, das wir anstreben.“

"Die Arbeiten sollten natürlich in enger Zusammenarbeit mit Russland durchgeführt werden. Wir zeigen unser Interesse ganz offen. Denn alle Entwicklungen, die wir haben - wissenschaftlich, entwicklungspolitisch - können nur durch rechtzeitige Finanzierung umgesetzt werden. Russland ist bereit, uns in dieser Hinsicht zu finanzieren. Zumindest haben Präsident Putin und ich viele Male darüber gesprochen und sind zu diesem Schluss gekommen", sagte der Präsident. Das Staatsoberhaupt erläuterte, dass der russische Vizepremier Juri Borisow mit dieser Frage beauftragt ist.

"Das Interesse ist enorm", so das Staatsoberhaupt weiter. „Heute muss niemand mehr von der Notwendigkeit einer engen Zusammenarbeit überzeugt werden, wie es im Energiesektor, bei Landmaschinen und bei der Produktion von Automobilteilen der Fall war.“

Alexander Lukaschenko schlug vor, dass ein ständig funktionierendes belarussisch-russisches Gremium zur Koordinierung der gemeinsamen Arbeit benötigt wird. Er erwähnte auch die Tatsache, dass es einen Vorschlag zur Schaffung einer Art belarussisch-russischen Ministeriums in diesem Bereich gibt. "Wenn wir eine überministerelle Behörde schaffen, löst das die Probleme nicht und wir werden nur Geld verschwenden. Deshalb müssen wir ernsthaft darüber nachdenken, wie wir unsere Arbeit koordinieren können und wer dies tun wird", fügte der Präsident hinzu.

"Das ist eine Chance für die Mikroelektronikindustrie, aber auch für andere Branchen. Ehrlich gesagt: Wir sind sehr gefragt. Zunächst einmal in unserem brüderlichen Russland. Auch wenn es nicht viel ist, produzieren wir alles, was für den belarussischen Markt notwendig ist, zum Beispiel für Maschinen (Autos, Traktoren und so weiter)", betonte Alexander Lukaschenko. „Vor allem Russland stellt dafür umfangreiche Mittel zur Verfügung. Macht ihr eure Arbeit weiter. Nehmt dieses Geld und produziert wettbewerbsfähige Waren", so Alexander Lukaschenko.

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