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01 September 2022, 12:13

Landwirtschaft und Industrie. Offene Unterrichtsstunde beginnt Lukaschenko mit wichtigen Wirtschaftsthemen

MINSK, 01. September (BelTA) - Der belarussische Präsident Alexander Lukaschenko begann die offene Unterrichtsstunde zum Thema "Das historische Gedächtnis ist ein Weg in die Zukunft" mit einem Vortrag über die wirtschaftliche Lage des Landes.

Alexander Lukaschenko erinnerte daran, dass in Belarus gestern 8 Millionen 50 Tausend Tonnen Getreide geerntet worden ist. "Getreide ist nicht nur das, was wir jetzt ernten, sondern auch Halmgewächse wie Weizen, Gerste, Roggen, Triticale und andere. Es gibt auch Getreidepflanzen wie Raps, die in Schoten wachsen. Es gibt auch Getreidepflanzen, die auf dem Kolben wachsen und zwar Mais. Wir haben gerade eine Unterrichtsstunde, deswegen unterrichte ich euch. Also 8,5 Millionen sind nur Getreidekulturen“, sagte der Präsident zu den Zuhörenden. „Es besteht die Möglichkeit, wie ich einmal sagte, 11 Millionen Tonnen Getreide zu ernten. Das war in unserem Land noch nie der Fall. Warum brauchen wir Brot? Erstens wollen wir selbst essen, und zweitens müssen wir Tiere füttern, um Milch und Fleisch zu bekommen. Heute dürfte die Ernte eher bei 8.200.000 Tonnen liegen.“

Der Präsident wies auch auf die Entwicklung der Industrie im Lande hin. "Kürzlich besuchte ich die BelOMO, das ist ein Optischer und Mechanischer Werk. Heute gibt es in diesem angesehenen Unternehmen eine Warteliste für die fortschrittlichsten Produkte, wie die Optik und Elektronik. Warum führe ich dieses Unternehmen als ein Beispiel an? Wir haben Tausende von solchen, und denen gehört die Zukunft. Und die beständigen BELAZ, MAZ haben so viele Bestellungen denn je. Wir stehen unter Sanktionen, aber es gibt eine große Nachfrage nach den Produkten der Maschinenbaugiganten", stellte der Präsident fest.

Alexander Lukaschenko fügte hinzu, dass die Inbetriebnahme des belarussischen Kernkraftwerks kurz vor dem Abschluss stehe und die BNBK, die modernste biologische Körperschaft von Belarus, gerade im Bau sei. "Wir befassen uns mit dem Raketenbau und den neuen Produkten, die in den Weltraum geschossen werden sollen. Zwei belarussische Raumflugkörper überfliegen bereits unseren Planeten. Wir sind dabei, einen biologischen Cluster, der sich in der Region Witebsk stationieren wird, zu schaffen. Es werden dort nicht nur antivirale Arzneimittel, sondern auch die modernsten Medikamente hergestellt werden. Ich spreche nicht vom HTP, denn praktisch jedes Unternehmen in unserem Land hat einen solchen Park. Bei BELAZ oder an der Akademie für Wissenschaften sind solche Leute berufstätig, die nicht nur für ausländische Unternehmen arbeiten, sondern fertige Produkte herstellen, von Software bis hin zu Maschinen, die unbemannt in den Steinbrüchen nicht nur des Landes, sondern auf der ganzen Welt in Betrieb sind. Übrigens hält BELAZ mehr als 30 % des Weltmarktes für solche Produkte. Warum spreche ich darüber? Es handelt sich um eine hochentwickelte Technologie, die nur in den fortgeschrittenen und sehr reichen Ländern der Welt verfügbar ist und hergestellt werden kann", sagte der Präsident. In Bezug auf BELAZ betonte der Staatschef, dass nur vier Länder über solche Unternehmen wie in Belarus verfügen, und ergänzte, dass seine freundschaftlichen Beziehungen zum Präsidenten der Volksrepublik China Xi Jinping dabei eine wichtige Rolle spielten.

Der Präsident hat unter anderem hingewiesen: "Unsere Streitkräfte, der Grenzschutz, die Armee, Polizei, die Sonderdienste sind derzeit sehr beschäftigt, denn die Lage im Umfeld des Landes lässt sich auch nicht nur eine Minute entspannen. So unterhalten wir uns,während sie gerade über unseren Frieden entlang der gesamten Grenze wachen."

Was die Bildung anbetrifft, so ist Alexander Lukaschenko der Auffassung, dass dieses Schuljahr nach der Verabschiedung der neuen Bildungsgesetze zu einem besondere wird. "Wir vervollkommnen unser Recht. Wir wollen dieses und nächstes Jahr alles, was wir zur Modernisierung und Reform unseres Bildungssystems geplant haben, zustande bringen. Mit einem Wort: Das Leben geht weiter", so der Präsident.

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