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Präsident
02 Juli 2022, 21:37

"Lasst uns in Ruhe und wir lassen euch in Frieden“: Belarus nimmt westliche Entscheidungszentren ins Visier

MINSK, 2. Juli (BelTA) – Belarussische Streitkräfte haben vom Oberbefehlshaber der Armee Alexander Lukaschenko den Befehl erhalten, westliche Entscheidungszentren ins Visier zu nehmen. Das sagte der Staatschef heute bei einer Feierstunde zum Tag der Unabhängigkeit.

„Ich sage es heute, damit morgen niemand stöhnt oder sich beschwert. Heute sind viele entspannt. Ich meine die einfachen Menschen in Belarus. So soll es auch sein, bei diesem Wetter. Wir, die Militärs, sind aber wachsam. Wir wissen, was wir zu tun haben. Ich wende mich in erster Linie an die „Falken“ in Europa und will sie ernsthaft warnen: Vor etwas weniger als einem Monat habe ich den Streitkräften den Befehl erteilt, die „Entscheidungszentren“ in euren Hauptstädten ins Visier zu nehmen, mit allen sich daraus ergebenden Konsequenzen“, sagte Alexander Lukaschenko.

„Wenn irgendjemand es nur wagt, Gomel im Süden anzugreifen, oder die Ölraffinerie in Mosyr, den Flughafen, den Flugplatz in Luninez oder Brest, wird die Antwort sofort kommen. Prompt, unverzüglich! Wir haben Waffen genug, und nicht nur jene Atomwaffen, auf die wir uns mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin geeinigt haben. Ich habe mich schon lange darauf vorbereitet. Wisst ihr noch, wie ich einst sagte: Wir haben Polonez-Raketenwerfer und eigene Raketen. Ihre Reichweite ist groß genug, sie können jedes Ziel in euren Ländern treffen. Und ich werde nicht darauf achten, wer da in euren Büros oder Palästen sitzt. Wir werden hart und entschlossen reagieren!“, betonte der Präsident.

Gleichzeitig wies das Staatsoberhaupt darauf hin, dass es sich bei seinen Äußerungen nicht um das „Säbelrasseln“ handelt. „Das ist kein Säbelrasseln. Ich habe sie informiert, und sie sollen denken. Das sind meine Befugnisse und Aufgaben als Präsident, mein Land zu schützen. Und wir wollen niemandem Angst einjagen. Wir wollen keine Suwalki-Lücke durchbrechen. Das wollen wir nicht. Nur erpresst uns nicht. Wenn ihr uns in Ruhe lasst, werden wir euch auch in Frieden lassen“, warnte Alexander Lukaschenko.

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