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14 September 2020, 19:22

Lukaschenko an Putin: Wir brauchen niemanden um Erlaubnis für unsere Militärmanöver zu bitten

SOTSCHI, 14. September (BelTA) – Der belarussische Präsident Alexander Lukaschenko hat bei den Gesprächen mit seinem russischen Amtskollegen Wladimir Putin bestätigt, dass Belarus und Russland eine stabile Zusammenarbeit im militärischen Bereich fortsetzen werden.

„Was die Verteidigungspolitik angeht, haben wir uns beide immer an eine Taktik gehalten. Ich habe neulich im Interview mit den russischen Staatsmedien meine Meinung gesagt: Wir können uns zu allen möglichen Fragen wie Hunde zanken, aber Sicherheit und Verteidigung waren nie ein Streitthema. Wir brauchen niemanden um Erlaubnis für unsere Militärmanöver zu bitten. Wir werden unsere Militärübungen auch weiterhin durchführen. Wer sich uns anschließen möchte, kann das tun“, sagte Lukaschenko. Belarus und Russland würden kleine und große Manöver für die Jahre voraus gemeinsam planen und durchführen, fügte er hinzu.

Belarus und Russland hätten heute, wo Nato seine Truppen in direkter Nähe an die Staatsgrenze des Unionsstaates aufmarschieren lasse, keine Fehler zuzulassen. Man solle nicht vergessen, dass eine Armee, die sich in Sicherheit wiege, leicht angegriffen werden könne. Das sei zum Beispiel im Zweiten Weltkrieg geschehen.

„Wir brauchen in dieser Frage auf niemanden zu hören. Sie (Nato – Anm. BelTA) nehmen keine Rücksicht auf uns. Sie organisieren ihre Militärmanöver wann immer sie wollen und ignorieren unsere Befürchtungen und Bedenken. Deshalb haben wir ganz ruhig unsere Armeen vorbereiten, ausrüsten und gegen jeden möglichen Angriff gefechtsbereit zu machen“, sagte der belarussische Präsident.

Wladimir Putin bestätigte den gemeinsamen Plan für militärische Übungen der beiden Streitkräfte. In seinem Wort zu Beginn der Gespräche machte er darauf aufmerksam, dass Belarus und Russland eine stärkere rüstungstechnische Kooperation fortsetzen müssen.

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