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Präsident
24 November 2022, 12:43

Lukaschenko äußerte sich anlässlich Notwendigkeit der Friedensverhandlungen: Alles liegt in den Händen der Ukraine

MINSK, 24. November (BelTA) - Zur Beendigung des Konflikts in der Ukraine seien Verhandlungen erforderlich, andernfalls könne das zur vollständigen Vernichtung des Landes kommen. So ein Statement hat der belarussische Präsident Alexander Lukaschenko abgegeben, indem er die Fragen russischer Journalisten am Rande des OVKS-Gipfels in Jerewan beantwortete.

"Alles liegt in den Händen der Ukraine. Nicht, weil ich Selenskyj oder der Ukraine die Schuld in die Schuhe schieben will. Tatsächlich liegt jetzt alles in den Händen der Ukraine", sagte der belarussische Staatschef, indem er auf die Frage antwortete, ob auf dem Gipfel die Möglichkeit eines Friedensvertrags mit der Ukraine erörtert worden sei. Der Präsident erläuterte, das sei auf dem Gipfel nur oberflächlich angesprochen worden, weil die Lage in der Ukraine nicht das Hauptthema des Gipfels gewesen sei.

Der belarussische Staatschef ist derweil überzeugt: Will man in der Ukraine nicht die Menschen ums Leben massenhaft kommen, muss der Konflikt beendet werden. "Es ist schwierig, es ist kompliziert, es ist schwer, aber man muss das tun, insbesondere, wenn man wieder aufbauen will. Es ist notwendig, damit aufzuhören, es sollte beendet werden. Denn der nächste Schritt wird die vollständige Vernichtung der Ukraine sein. Das ist nicht das, was Putin einmal vor langer Zeit vor der Sonderoperation gesagt hat, dass all das der Ukraine mit dem Verlust der Staatlichkeit bedrohe. Das wird die Ukraine vernichten. Man muss damit aufhören", betonte der Präsident.

Alexander Lukaschenko ist sicher, dass die Beziehungen zwischen den Völkern im Laufe der Zeit wiederhergestellt werden können, wie es in der Geschichte mehr als einmal der Fall gewesen sei. Selbst nach vielen Jahren harter Konflikte, einschließlich des Zweiten Weltkriegs, sei das der Fall gewesen. "Wie heftig haben wir gegen Nazi-Deutschland gekämpft? 30 Millionen sind ums Leben gekommen. Wer pflegt sich heute noch daran zu erinnern? Vielleicht In Belarus und Russland ein bisschen und das war's. Die Wunden sind also geheilt. Man ist bereit, nicht nur zu reden, sondern auch zu kooperieren und Freunde zu sein. So ist es auch hier. Wir werden das in Griff bekommen, wir werden damit zurecht kommen. Wir können, unsere Generation schon heute kann dem ukrainischen Volk erklären, was passiert ist", sagte er.

"So, soweit das Auge reicht, überall geht es um die Friedensgespräche: Frieden, Frieden und nochmals Frieden", unterstrich der belarussische Staatschef.

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