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21 Oktober 2022, 17:26

Lukaschenko: Belarus gewährleistet seine Sicherheit und will keine Grenzen schließen

BREST, 21. Oktober (BelTA) – Belarus gewährleistet seine Sicherheit und hat nicht die Absicht, seine Grenzen zu schließen. Das sagte der belarussische Präsident Alexander Lukaschenko vor Journalisten auf dem Truppenübungsplatz Obus-Lesnowski im Gebiet Brest.

Die Journalisten wollten wissen, ob man angesichts der angekündigten Anti-Terror-Maßnahmen die Bewegungsfreiheit an der belarussischen Grenze nicht einschränken sollte. Schließlich ist das Land für seine Nachbarn visumfrei; jeden Tag nimmt Belarus Migranten aus der Ukraine auf. „Es ist wichtig, den Menschen zu helfen, aber wer kann schon garantieren, dass sich unter Tausenden von Flüchtlingen nicht irgendein Terrorist findet?“ fragten sie.

Alexander Lukaschenko antwortete direkt: „Niemand kann solche Garantien geben. Aber die Welt ist offen und vernetzt. Wenn die Terroristen uns angreifen wollen, dann werden sie nicht über die Grenze laufen. Für einen möglichen Weg nach Belarus haben sie ihre Routen längst festgelegt. Ja, sie können sich in der Menge verirren, aber das ist sehr riskant und gefährlich, sie haben genug andere Möglichkeiten. Unsere Geheimdienste wissen das. Im Moment kommen wir damit zurecht. Wir werden versuchen, weiterhin die Situation unter Kontrolle zu halten.“

Der Präsident erinnerte daran, dass die Sicherheitskräfte vor kurzem eine Terrorbande festgenommen haben. „Und das waren noch nicht alle. Sie hatten vor, auf dem Territorium unseres Landes Verbrechen zu begehen. Was brauchen Sie noch, um zu beweisen, dass man uns nicht in Frieden leben lassen will? Ja, wir können unsere Grenzen schließen und die Einreise bzw. Ausreise verbieten. Aber glauben Sie mir: Wir kontrollieren die Situation an Grenzübergängen sehr gut. Moderne Kontrollinstrumente geben uns eine solche Möglichkeit“, sagte das Staatsoberhaupt.

„Drittens haben wir genug Verrückte, Halunken, Idioten und Schurken im Lande, die bereit sind, für $500 jede Tat und jedes Verbrechen zu begehen, wie Sie selbst gesehen haben. Man kann nie wissen, woher die nächste Gemeinheit kommen wird. Ich denke, wir sollten einfach gut arbeiten“, betonte Alexander Lukaschenko.

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